Bodenständig der Wein, weltoffen die Küche
Ein kulinarischer Bummel durch Freiburg
Text: Volker Mehnert, Fotos: Judith Weibrecht
Freiburg
nennt sich „Stadt des Weines“, und das ist keineswegs
geprahlt. Mehr als sechshundert Hektar Rebfläche befinden sich innerhalb
der Gemeindegrenzen, drei badische Anbaubereiche treffen dort zusammen
und der Badische Weinbauverband hat in der Stadt seinen Sitz. Der Freiburger
genießt sein „Viertele“, wann und wo er nur kann, und
bei einem Besuch im sonnigen Südwesten haben wir festgestellt, dass
auch die Gäste beständig den Verlockungen des Weines und der
badischen Gastlichkeit ausgesetzt sind. (Foto rechts: Blick
vom Schlossberg aufs Schwabentor)
Samstag Morgen auf dem Platz vor dem Freiburger Münster: Händler und Bauern aus der Umgebung haben ihre Stände bereits aufgebaut, der Andrang der Käufer hält sich noch in Grenzen. Vor dem „Heiliggeist-Stüble“ und dem Gasthaus „Rappen“ aber sitzen schon die ersten Genießer vor einem Gläschen Gutedel, dem typischen Weißwein aus dem Markgräfler Land. Der richtige Schoppenwein für diese frühe Stunde, das weiß der Freiburger.

Markt am Münster
Auch die ersten Touristen lassen sich in den schüchternen Sonnenstrahlen nieder, die hinter dem Turm des Münsters hervorlugen. Für sie, und auch für uns, beginnt der Tag mit einem Glas Winzersekt vom Kaiserstuhl: frisch, fruchtig und leicht.
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