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Dresden
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

"KRIEG - Fotografien von James Nachtwey"
11. Februar 2012 bis Ende Mai 2012

Für die erste Sonderausstellung hat sich das MHM für den wohl renommiertesten Kriegsfotografen unserer Zeit, den New Yorker James Nachtwey, entschieden. Nachtwey zeigt rund 60 Bildern, die aus 6 Themenkomplexen seines Schaffens stammen, sowie sein berühmtes 11m breites Wandfries; erst zum dritten Mal überhaupt nach Ausstellungen in den USA und Frankreich.

Thematisch geht es neben den Kriegsgebieten von Afghanistan bis Indonesien auch um "Hunger als Waffe". Die Sonderausstellung wird vom 11. Februar bis 31. Mai 2012 gezeigt. Der wissenschaftliche Leiter des MHM, Dr. Gorch Pieken (50), ist darüber hocherfreut: "Krieg ist das Absurdwerden der Welt, aus Mitleid wird Hass, aus Angst Wut und das Tötungsverbot wird zum Tötungsgebot. Das bedeutende fotografische Werk von James Nachtwey ist ein bedrückendes Dokument der jüngsten Gewaltgeschichte der Menschheit und gleichzeitig ein Appell an die Vernunft und das Mitgefühl im Menschen. Angesichts der Ausrichtung des Militärhistorischen Museums und des Anliegens von James Nachtwey hätten sich die Wege von Museum und Fotografen zwangsläufig irgendwann gekreuzt. Dank des Dresden-Preises geschieht dies bereits heute. Das ist ein Glücksfall für das neue Militärhistorische Museum der Bundeswehr."

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Telefon (0351) 823 2803
MilHistMuseumBwEingang@Bundeswehr.org
Öffnungszeiten
Di-So 9–17 Uhr
Eintritt  frei
Erreichbarkeit
Straßenbahnlinien 7 und  8 bis Haltestelle
Olbrichtplatz/Militärhistorisches Museum (wird angesagt)
Buslinie 91 bis Haltestelle
Stauffenbergallee/Militärhistorisches Museum (wird angesagt)

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