Ausstellungsorte in Dresden: Museum für Völkerkunde Dresden / Gemäldegalerie Alte Meister / Kunsthalle Lipsius-Bau / Museum für Sächsische Volkskunst / Grünes Gewölbe / Verkehrsmuseum / Städtische Galerie / Deutsches Hygienemuseum / Skulpturensammlung / Kupferstichkabinett / Stadtmuseum / Residenzschloss / Albertinum
Dresden
Ausstellungen
Grünes Gewölbe
Prachtvolles
Kunsthandwerk
Verkehrsmuseum
Muldentalbahn und andere Oldtimer
Städtische Galerie
Kunst des 20. Jahrhunderts
in Dresden
Die Engelchen, die Raffaels berühmtes Gemälde der Sixtinischen Madonna zieren und in der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger zu sehen sind, gehören ebenso zu den Kulturschätzen der Stadt wie die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, die in der Städtischen Galerie gezeigt wird.
Zu den besonderen Anziehungspunkten der Staatlichen Kunstsammlungen gehört gewiss das Grüne Gewölbe im Residenzschloss. Neben den wieder hergestellten Räumen des Historischen Grünen Gewölbes ist es das Neue Grüne Gewölbe, das die kunstgewerblichen Juwelen aus der Barockzeit präsentiert, darunter Arbeiten vom Hofbildhauer Balthasar Permoser (1651–1732) und vom Hofjuwelier Johann Melchior Dinglinger (1664–1731). Prachtvolle Gold- und Silberschmiedearbeiten entdeckt das Auge neben gekonnten Elfenbeindrechseleien. Wer sich für die Geschichte der Waffentechnik interessiert, sollte unbedingt die Rüstkammer im Zwinger besuchen. Ein Highlight ist dort die Ausstellung europäischer Prunkwaffen, beginnend mit Waffen aus der Zeit zwischen 1425 und 1550. Besonderer Stolz der Rüstkammer ist ein großflächig vergoldeter Prunkharnisch für Mann und Ross – zwischen 1562 und 1564 hergestellt.
Wer das Johanneum unweit der Frauenkirche betritt, taucht in eine andere Welt ein. Nicht jeder kennt die hier ausgestellten Oldtimer, die überwiegend im Osten Deutschlands und in Osteuropa produziert wurden wie der erste fahrbereite Wagen der Wanderer Werke. Besondere Beachtung finden dabei als Orte des Fahrzeugbaus Zittau, Dresden, Chemnitz, Zwickau, Eisenach und Suhl. Doch auch der Daimler-Petroleum-Reitwagen aus Cannstatt-Untertürkheim hat seinen Weg nach Dresden gefunden. Gezeigt werden im Verkehrsmuseum Dresden auch Stationen der sächsischen und deutschen Eisenbahngeschichte von den Anfängen bis 1993 anhand wertvoller Originale und Modelle.
In der Stadt, in der die Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl zuhause waren, darf ein Museum der Dresdner Frühromantik nicht fehlen. Im so genannten Kügelgenhaus wird in neun thematisch gestalteten Räumen die Dresdner Kultur- und Geistesgeschichte im 18./19. Jahrhundert wieder lebendig. Dazu gehören auch das Leben und Schaffen der romantischen Maler Gerhard von Kügelgen und Caspar David Friedrich.
Nicht nur Friedrich Schiller, der während seiner Aufenthalte in der Stadt bei seinem Freund Theodor Körner Unterschlupf fand, ist ein Literaturmuseum gewidmet, sondern dem Vater von »Emil und die Detektive«, Erich Kästner. Das Erich-Kästner-Museum unweit des Albertplatzes bietet interessante Einblicke in das Leben und Schaffen dieses deutschsprachigen Schriftstellers, der zumeist in Verbindung mit dem Verfassen von Kinderbüchern gebracht wird. Auf der Mauer, die das Museumsanwesen umgibt, hockt der jugendliche Kästner in Bronze, während unweit von hier auf dem Albertplatz eine eigenwillige Plastik aus einem Bücherstapel mit aufgesetztem Hut an Kästner erinnert. Thematische Schwerpunkte der Museumspräsentation sind unter anderem »Kästner und die frühe Zeit in Dresden«, »Kästner als der Mann zwischen den Stühlen«, »Kästner und die Kinder« sowie »Kästner und die Medien«.
