Ausstellungsorte in Bremen: Focke Museum / Gerhard-Marcks-Haus / Kunsthalle / Paula Modersohn-Becker Museum / Weserburg | Museum für moderne Kunst / Wilhelm-Wagenfeld-Haus
Bremen
Kunsthalle Bremen
Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand
Paula-Modersohn-Becker-Museum
Oda Krogh
Gerhard-Marcks-Haus
Alfred Haberpointner
Der Haken des Bildhauerei

Alfred Haberpointner -
Der Haken des Bildhauerei: Herkules' friends (c) VG BildKunst 2011
Gerhard-Marcks-Haus: Alfred Haberpointner (geboren 1966) untersucht in seiner wuchtigen Bildhauerei das Zusammenspiel von Form, Handwerk und Inhalt. Abstrakte Ideen wandeln sich zu erkennbaren Zeichen, etwa wenn eine Ei-Form durch gezielte Schläge zu einem Kopf wird. Die Ausstellung zeigt sechs riesige skulpturale Installationen.
Paula-Modersohn-Becker-Museum: Oda Krohg war wie Paula Modersohn-Becker eine Künstlerin am Anfang des 20. Jahrhunderts, die sich kompromisslos für ihre Ziele einsetzte, ohne Rücksicht auf Traditionen und Konventionen zu nehmen. Sie hatte einen festen Platz unter den literarischen und künstlerischen Revolutionären Oslos (damals Kristiania), wie die Grafik Kristiania Bohème II von Edvard Munch dokumentiert. In diesem Kreis galt sie als "Prinzessin der Bohème".
Kunsthalle Bremen: Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine außergewöhnliche Entdeckung: Während einer Untersuchung von Munchs Gemälde "Das Kind und der Tod" im Jahr 2005 wurde eine weitere Leinwand gefunden, die ein bisher unbekanntes Bild des Künstlers zeigt. Die neu entdeckte Komposition "Mädchen und drei Männerköpfe" (um 1898) stellt einem zarten Mädchenakt drei stilisierte Männerfratzen gegenüber. Munch vereinigt in diesem Bild existenzielle Themen wie Unschuld und Begierde, Liebe und Tod, die ihn zeitlebens beschäftigt haben. Und doch bleibt das Werk höchst rätselhaft, denn die Komposition ist einzigartig in seinem Œuvre. Der spektakuläre Fund verlieh der Ausstellung ihren Namen: "Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand".