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Ausstellungsorte in Bonn: August-Macke-Haus / Rheinisches Landesmuseum / Museum König / Kunstmuseum Bonn / KAH / Deutsches Museum / Ägyptisches Museum /Haus der Geschichte / Gedenkstätte Bonn

Bonn
Bundeskunst- und Ausstellungshalle

Ausstellungen

Ausstellungen

Parkomanie Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler
bis 18. September 2016

Die Gärten Europas waren schon immer Orte ausgedehnten Müßiggangs und purer Freude am Leben im Freien. Als komplexe Gesamtkunstwerke definieren sie die Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. Diesem Ansatz folgte auch Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871): Der exzentrische Lebemann, passionierte Weltreisende und Literat wird heute vor allem als genialer Gartenkünstler wiederentdeckt. Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks in Bad Muskau/Łęknica, Babelsberg und Branitz zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert. Diese drei Parks stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die das Leben und Werk des Fürsten Pückler nachzeichnet. Parallel dazu wird auf dem Dach der Bundeskunsthalle ein Gartenreich entstehen, dessen Gestaltungsprinzipien die Ideen Pücklers aufgreifen.

Der Rhein Eine europäische Flussbiografie
9. September 2016 bis 22. Januar 2017

Der Rhein ist eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der ganzen Welt. Seit Jahrtausenden befördert er Kohle, Baumaterial und Menschen, aber auch Luxusgüter und Kunstschätze, Waffen, Ideen, Märchen und Mythen durch halb Europa. Beeindruckende Städte, Klöster und Kathedralen, aber auch Ballungsräume und Industrieansiedlungen säumen den Strom. Er ist und war Grenze und verbindendes Element gleichermaßen und prägt bis heute die Menschen, die sich an seinen Ufern niedergelassen haben. Seit römischer Zeit war der Rhein mit wechselnden Fronten zwischen Germanien und Gallien, der Schweiz und Burgund, Deutschland und Frankreich, Belgien und Holland Pforte, Festung und Grenze, Brücke und Furt. Er wurde reguliert, begradigt, verschmutzt, umkämpft, erobert und besetzt. Am Rhein entstand die Europäische Union, und so folgt die Ausstellung der kulturpolitischen Botschaft zu grenzüberschreitender Kooperation seiner Anrainer Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Sie begleitet den Rhein von seinen Quellen bis zum Rhein-Maas-Schelde-Delta und erzählt am Beispiel einzelner Orte und Regionen von folgenreichen und teils dramatischen Ereignissen aus über 2000 Jahren Kulturgeschichte: von den Römern, dem Bau gotischer Kathedralen, der Rheinromantik, den Kriegen und der Bonner Republik bis hin zum Wiederaufbau des Rotterdamer Hafens als Tor zur Welt.

Touchdown
Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom
29. Oktober 2016 bis 12. März 2017

Die Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom begibt sich – als erste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in unsere Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählt eine komplexe Beziehungsgeschichte. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom. Aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet und vermittelt – als Experten in eigener Sache –, umfasst sie wissenschaftliche und künstlerische Exponate aus Archäologie, Zeitgeschichte, Genetik, Medizin, Soziologie, Literatur, Film, Theater und bildender Kunst. In ihrer inhaltlichen Tiefe und lebendigen Vielstimmigkeit will die Ausstellung – statt fertiger Antworten – vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltig klügeren Debatte um gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe leisten.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
Postfach 12 05 40
53047 Bonn
Telefon (0228) 9171-0
Öffnungszeiten: Di/Mi 10-21 Uhr, Do-So 10-19 Uhr

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