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August-Macke-Haus

Wie ein Fels in der Brandung trotzt das im späten 19. Jahrhundert errichtete mehrgeschossige Wohnhaus dem anschwellenden Verkehr von heute. Erworben hatte das unter Denkmalschutz stehende August Macke Haus der Vater von Mackes Gattin Elisabeth, der dort anfänglich sein Firmenarchiv untergebracht hatte. Nach dem Tod von Mackes Schwiegervater wurde im Dachgeschoss des Hauses ein Künstleratelier eingerichtet und 1911 zogen die Mackes dann an die Bornheimer Straße, die damals weit weniger belebt war als heute, so dass die Familie den kleinen formalen Garten auch wirklich nutzen konnte. In seiner Bonner Zeit schuf Macke den größten Teil seiner Arbeiten, von denen einige im Atelier ausgestellt sind, während das übrige Haus Sonderausstellungen vorbehalten ist.

Bonn - August-Macke-Haus
Das Wohnhaus des berühmten Malers August Macke

Während seiner Bonner Jahre von 1911 bis 1914 waren im heutigen August-Macke-Haus Max Ernst, Robert Delaunay, Guillaume Apollinaire, Gabriele Münter und Franz Marc zu Gast. Mackes Frau lebte nach Mackes Tod mit ihrem zweiten Mann und ihren Kindern von 1916 bis 1925 sowie 1948 bis 1975 an der Bornheimer Straße. 1991 wurde schließlich das August Macke Haus eröffnet.

Bonn - Der formale Garten am Wohnhaus Macke
Der formale Garten am Wohnhaus Macke

Ein 1999 errichteter Gedenkstein erinnert auf dem nahen Alten Friedhof an einen der wichtigen Vertreter der klassischen Moderne.

Informationen

August-Macke-Haus
Bornheimer Straße 96
53119 Bonn
Tel. 0228 - 65 55 31
buero@august-macke-haus.de
http://www.august-macke-haus.de

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