Ausstellungsorte in
Berlin:Alte Nationalgalerie / Bauhausarchiv / Berlinische
Galerie / Broehanmuseum / Deutsches Historisches Museum / Martin Gropius Bau / Max
Liebermann Haus / Neue
Nationalgalerie / Helmut Newton Stiftung / Pergamonmuseum / Deutsches Technikmuseum / Sammlung
DaimlerContemporary / Haus am Waldsee / DDR-Museum / Akademie der Künste / Altes Museum / Käthe-Kollwitz-Museum / Naturkundemuseum / Medizinhistorisches Museum / Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus am Potsdamer Platz / Museum der Dinge / Jüdisches Museum / Hamburger Bahnhof
/ Spectrum Science Center / Sammlung Scharf-Gerstenberg
Pergamonmuseum / Topographie des Terrors / Tränenpalast
Berlin
Museum für Naturkunde
Ein Blick in die Sammlung
Zwischen 1885 und 1889 wurde das Museum für Naturkunde als dreigeschossiger Bau mit Elementen des Neobarock und der Neorenaissance errichtet. Bereits am Eingang weisen Statuen wie die des Geologen Leopold von Buch und des Naturforschers Alexander von Humboldt auf die Funktion des Gebäudes hin.
Die Sammlung
Im Museum begegnet man der Evolutionsforschung ebenso wie der Stammesgeschichte der Wirbeltiere. Fische, Lurche und Kriechtiere in Dioramen sind genauso ein Anziehungspunkt für Besucher wie eine große Mineraliensammlung und Reste von Meteoriten. Über 1800 Fossilien zeichnen ein Bild von der Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten.
Saurier und Urvögel
Das Highlight des Museums erblickt man im zentralen Lichthof im Erdgeschoss: Saurier und Urvögel. Im Mittelpunkt des Staunens steht ein Brachiosaurus brancai, der größte Saurier der Jurazeit, der seinen Hals bis unter das Glasdach reckt: Sein Herz wog zwischen 230 und 386 Kilogramm, seine Körpermasse betrug 74 Tonnen. Dieses „Urwesen“ erblickte bei Ausgrabungen zwischen 1909 und 1913 in Ostafrika das Licht der Neuzeit.
Nicht nur zu Land bewegten sich die Saurier, sondern wie der Plesiosaurus, ein räuberischer Meeresbewohner mit langem beweglichen Hals und Flossen, auch im Wasser. Ihm zur Seite sieht man mit dem Nothosaurus einen räuberischen Bewohner der Küstengewässer am Ende der Trias. Im Berliner „Jurassic Park“ begegnet man auch dem Stachelschwanzsaurier mit 16 Knochenstacheln auf Rücken und Schwanz sowie dem fast vollständig erhaltenen 13 Meter langen Dicraeosaurus hansemanni, einem pflanzenfressenden „Urtier“. Unter diesen Giganten ist das Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx aus dem Solnhofer Plattenkalk mit einer Körperlänge von 45 Zentimetern wahrlich ein Zwerg, an dem die meisten Besucher achtlos vorbeigehen.
Was gibt es sonst noch zu sehen
Exotische Schmetterlinge mit 30 Zentimeter Flügelspanne, der schwerste Käfer der Welt, der bis zu 25 Gramm schwere Goliathkäfer, sind genauso anziehend wie die Dioramen, die eine Reise von Island bis zu den Alpen erlauben und uns die Lebensräume der Papageientaucher ebenso präsentieren wie die des Bartgeiers und des Braunbären. Weitere Dioramen befassen sich mit Vögeln der Küste, der Wälder und der offenen Landschaft sowie mit heimischen Jägern. Und schließlich erfährt man auch von Sternen, die vom Himmel fallen, von Meteoriten. (c) fdp
Naturkundemuseum
Invalidenstr.43
10115 Berlin
Öffnungszeiten Di-Fr 9.30-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr
www.naturkundemuseum-berlin.de
Nahverkehr: U Zinnowitzer Str.: U6, U Schwartzkopffstr.: U6