Pressebi
DAS PORTAL DEUTSCHSPRACHIGER REISEJOURNALISTEN

Ausstellungsorte in Berlin: Bauhausarchiv / Berlinische Galerie / Deutsches Historisches Museum / Martin Gropius Bau / DDR-Museum / Museum der Dinge / Hamburger Bahnhof / Sammlung Scharf-Gerstenberg / Max-Liebermann-Villa / Medizinhistorisches Museum / Broehan-Museum / Kunsthaus Dahlem

Berlin
Martin-Gropius-Bau


Ausstellungen

Ausstellungen

Friedrich Kiesler: Architekt, Künstler, Visionär
bis 11. Juni 2017

Martin-Gropius-Bau – Pressemitteilung Einladung zur Pressekonferenz Wiederentdeckte Moderne I Friedrich Kiesler: Architekt, Künstler, Visionär 11. März bis 11. Juni 2016 Pressekonferenz: Freitag, 10. März 2016, 11 Uhr Martin-Gropius-Bau, Kinosaal 24. Februar 2017 Friedrich Kiesler bei der Arbeit an seiner Skulptur "Bucephalus" um 1964 Foto: Adelaide de Menil © Friedrich Kiesler Stiftung Friedrich Kiesler (1890 – 1965) war Architekt, Künstler, Designer, Bühnenbildner und Theoretiker. Sein Werkinspiriert bis heute Kunstschaffende in allen Genres. Kiesler hat gängige Kategorien in Frage gestellt. Da entstand ein Kinosaal, zu dessen Projektionsflächen auch die Raumdecke gehören sollte, ein Büro mit schwebendem Schreibtisch und ergonomische Sesselobjekte. Sein elektro-mechanisches Bühnenbild, das er für Karel Čapeks Stück W.U.R. entwickelte, uraufgeführt 1923 am Theater am Kurfürstendamm, begeisterte die Berliner Avantgarde - unter ihnen Hans Richter, Theo van Doesburg, László Moholy-Nagy, El Lissitzky. Seine raumgreifende Skulptur, genannt Rockefeller Galaxy, wird 1952 im Museum of Modern Art, NY, gezeigt. Er beschäftigt sich mit Konzepten einer Raum-Zeit-Architektur und entwickelt ein Haus mit biomorpher Struktur, das Endless House. Das einzige realisierte Gebäude Kieslers wird 1965 in Jerusalem eröffnet: der Shrine of the Book, den Kiesler gemeinsam mit Armand Bartos plant. Das symbolisch stark aufgeladene Bauwerk – es beherbergt jene weltberühmten Schriftrollen, die in Qumran am Toten Meer gefunden wurden – sowie die nicht ausgeführte Grotto for Meditation in New Harmony, Indiana, zeugen vom großen Interesse an sakralen Räumen in Kieslers Spätwerk. Kieslers visionäre Beiträge sind bis heute für die internationale Kunst-, Theater- und Architekturgeschichte von großer Wirkung. Im Fokus der Ausstellung steht Kieslers transdisziplinäres Schaffen in Malerei und Skulptur, Architektur und Design, Theater und Film sowie im Theoriediskurs. Seine Vision einer Wechselbeziehung zwischen Kunstwerk, Raum und Betrachter*in werden in seinen revolutionären Ausstellungskonzepten sichtbar, darunter eines, das er für Peggy Guggenheims surrealistische Galerie entwarf.

Der Luthereffekt 500 Jahre Protestantismus in der Welt
12. April bis 5. November 2017

Erstmals illustriert eine Ausstellung die globale Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus zwischen den Kulturen. Welche Spuren hinterließ der Protestantismus in anderen Konfessionen, Religionen und Lebensentwürfen? Wie veränderte er sich selbst durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Die Ausstellung "Der Luthereffekt" erzählt eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die um 1500 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, exemplarisch dargestellt an Deutschland und Europa 1450–1600, Schweden 1500–1750, Nordamerika 1600–1900, Korea 1850–2000 und dem heutigen Tansania. Das Deutsche Historische Museum präsentiert die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau auf ca. 3.000 qm und trägt hierfür herausragende Exponate von nationalen und internationalen Leihgebern zusammen, die vielfach bisher noch nie in Deutschland zu sehen waren. Umfangreiche Vermittlungsangebote sowie ein attraktives Rahmenprogramm ergänzen die Ausstellung.

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstr. 7
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 25 48 60
post@gropiusbau.de
Öffnungszeiten
Mi. - Mo 10 - 19 Uhr (Neue Öffnungszeiten seit 11. Januar 2012)

zur Gesamtübersicht Ausstellungen

Twitter
RSS