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Berlin
Hamburger Bahnhof


Sonderausstellungen

Ausstellungen

A Few Free Years: Von Absalon bis Zobernig Schenkungen von Friedrich Christian Flick an die Nationalgalerie bis 13.03.2016

Seit 2004 stellt die Nationalgalerie eine ganz herausragende Sammlung zeitgenössischer Kunst der Öffentlichkeit vor: Die Friedrich Christian Flick Collection wird in wechselnden Ausstellungen im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin präsentiert. Für die Staatlichen Museen zu Berlin ist es ein außerordentlicher Glücksfall, dass sich der Sammler Friedrich Christian Flick im Zuge dieser Kooperation dazu entschlossen hat, der Nationalgalerie insgesamt 268 Werke zu schenken. Nun präsentiert der Hamburger Bahnhof in der Ausstellung "A Few Free Years" eine Auswahl aus den 2008 und 2014 erfolgten Schenkungen. Mit den überwiegend seit den 1960er Jahren in Nordamerika und Europa entstandenen Arbeiten werden die Bestände der Nationalgalerie um raumgreifende Installationen, Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Filme und Videos von mehr als 60 renommierten Künstlerinnen und Künstlern in idealer Weise ergänzt. Zu sehen sind unter anderem Installationen von Richard Jackson, Paul McCarthy, Dieter Roth, Jason Rhoades und Bruce Nauman, Fotografien von Cindy Sherman und Wolfgang Tillmans sowie filmische Werke von Marcel Broodthaers, David Claerbout und Nathalie Djurberg.

Neue Galerie: Die Schwarzen Jahre Geschichten einer Sammlung. 1933 – 1945
bis 31.07.2016

Um die Sammlung der Nationalgalerie zur Klassischen Moderne auch während der Sanierung des Mies-van-der-Rohe-Baus präsent zu halten, eröffnet im November 2015 ein eigens dafür eingerichteter Ausstellungsraum im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin: die "Neue Galerie". Dort werden bis zur Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie im halbjährlichen Rhythmus wechselnde Präsentationen zur Kunst der Moderne zu sehen sein. Die erste Ausstellung steht unter dem Titel "Die schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933 – 1945." Gezeigt werden Kunstwerke der Nationalgalerie, die entweder in diesem Zeitraum entstanden, damals in die Sammlung kamen oder aber durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Hauptwerke von Pablo Picasso, Lyonel Feininger, Otto Dix, Käthe Kollwitz, Rudolf Belling oder Ernst Ludwig Kirchner sind ebenso zu sehen wie neu in die Sammlung gekommene Stücke sowie Arbeiten, die seit über 75 Jahren nicht mehr ausgestellt waren. Aus den Geschichten der einzelnen Objekte ergibt sich ein vielgestaltiger Blick auf Kunst, Politik und Museumsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Die ausgewählten Objekte sind so unterschiedlich wie die Lebenswege der Künstler und die Schicksale ihrer Werke: hier die Propagierung als "nationale" Kunst, dort die Diffamierung als "entartet". Künstler wurden verfolgt und zur Emigration gezwungen, manche durften nicht mehr ausstellen, andere konnten durch staatliche Aufträge ihre Karriere voranbringen. Dabei waren die Grenzen oft fließend, Entscheidungen manchmal widersprüchlich. Im Prolog zur Ausstellung wird ein Bildertausch mit dem faschistischen Italien unter Mussolini dokumentiert, durch den 1932/1933 fünfzehn Gemälde italienischer Künstler wie Giorgio de Chirico, Carlo Carrà oder Mario Sironi in die Nationalgalerie kamen.

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin
Öffnungszeiten
http://www.smb.museum/smb/service/index.php?lang=de&n=3&p=5
Verkehrsverbindungen U-Bahn U6 (Museum für Naturkunde) S-Bahn S3, S5, S7, S75 (Hauptbahnhof) Tram M6, M8, 12 (Museum für Naturkunde) Bus M41, M85, TXL (Hauptbahnhof); 120, 123, 147, 240, 245 (Invalidenpark)

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