Reisemagazin schwarzaufweiss

Touren durch Berlin

Tour 2: Vom Brandenburger Tor zur Museumsinsel

Blicke von der Schlossbrücke

Steht man auf der Schlossbrücke – ein Kind des Baumeisters Karl Friedrich Schinkel und wegen der Skulpturengruppen von den Berlinern »Puppenbrücke« getauft –, so hat man einen guten Blick auf die erst teilweise wieder aufgebaute, ebenfalls von Schinkel konzipierte Bauakademie, über die der wohl wichtigste Architekt des 19. Jahrhunderts schrieb: » ... ringsum frei gelegen in quadratischer Grundform mit vier gleichen Fassaden und einem inneren Hofe ... Der Bau wird in Backstein ausgeführt und bleibt in seinem Äußeren ohne Übertünchung und Abputz ... «. Selbst in der rudimentären Form kann der Betrachter erahnen wie dieser am Kupfergraben gelegene »Monolith« einst das Stadtbild des preußischen Berlin bestimmt hat.

Belrin: Souvenirverkauf an der Schlossbrücke

Souvenirverkauf an der Schlossbrücke

In der Nachbarschaft steht die doppeltürmige Friedrichwerdersche Kirche. Zu diesem Sakralbau verfasste sein Ideengeber Karl Friedrich Schinkel folgende Zeilen: »Da bei dem Entwurf die Sparsamkeit zur Pflicht gemacht ward, so ging ich davon aus, den angenommenen Mittelalter-Style in großer Einfachheit durchzuführen ...« Hinter den beiden Türmen ohne Turmhelme erstreckt sich ein backsteinernes Kirchenschiff mit gotischem Gewölbe. In ihm werden Plastiken der Romantik und des Klassizismus gezeigt, die von Johann Gottfried Schadow, Christian Friedrich Tieck, Christian Daniel Rauch, Emil Wolff und Theodor Kalide stammen.

 

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