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Gradierwerke, Brückenhäuser und ein Panoramaweg

Ansichten von Bad Kreuznach an der Nahe

Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther

Hoch über der Stadt thront die einst trutzige Feste der Grafen von Sponheim, die in den 1970er Jahren durch den bekannten Kirchenbaumeister der Moderne, Gottfried Böhm, dem Zeitgeschmack entsprechend, zu einem Restaurant und Hotel umgestaltet wurde. Nicht zu übersehen sind die Kirchturmspitzen, die das Stadtbild genauso prägen wie die Kureinrichtungen auf der Wörth. Vom Panoramaweg unterhalb der Burg genießt man den Blick auf die Nahe und das Nahetal, in dem Radler und Wanderer unterwegs sind. Noch eine Besonderheit zeichnet die Stadt aus: die Brückenhäuser.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Blick von der Nahebrücke

Blick von der Nahebrücke

Die Kelten waren in der Stadt und auch die Römer, von deren Anwesenheit zahlreiche Funde in der Römerhalle, einer ehemaligen Scheune des Ritterguts Bangert, zeugen. Besonders beeindruckende römische Funde in Bad Kreuznach sind das Oceanusmosaik und das Gladiatorenmosaik. Immer wieder spielte die Stadt eine wichtige Rolle in der Geschichte, auch der jüngeren Historie: 1958 trafen sich der damalige französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Kanzler Konrad Adenauer in der Stadt, um die Aussöhnung und die deutsch-französische Freundschaft zu besiegeln. Auch Helmut Kohl und François Mitterand kamen während eines Staatsbesuches 1984 an die Nahe.

Fürst Blücher war auch in Bad Kreuznach

Auf dem Weg an die Nahe – wir folgen dabei dem weißen S für den Sponheimer Weg, einem Fernwanderweg auf den Spuren der Sponheimer Grafen –, erblickt man die neogotische katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz mit ihrem backsteinroten Gewand. Kurz machen wir Halt am Kornmarkt, auf dem immer noch Markt abgehalten wird, wenn auch nicht Kornmarkt. Dieser Markt ist ein geschichtsträchtiger Ort, bezog doch Generalfeldmarschall Blücher im Haus mit der Nummer 8 Quartier, nachdem er mit seinen Truppen den Rhein bei Kaub überschritten hatte. Doch Bad Kreuznach war nur eine Zwischenetappe auf dem Weg gen Waterloo, wo den Truppenverbänden Napoleon Bonapartes die entscheidende Niederlage beigebracht wurde. Am 18.Juni 1815 begann ein neues Kapitel in der Neuordnung Europas, an der Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt beteiligt war.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Ein Hingucker: das Haus Böhm am Kornmarkt

Ein Hingucker: das Haus Böhm am Kornmarkt

Vom sogenannten Originale-Brunnen aus verläuft der „Fußweg für die Sinne“, auch eine Möglichkeit der Stadterkundung, zumal er die Brückenhäuser, die mittelalterliche Stadtmauer, die Römerhalle und die Kauzenburg als Sehenswürdigkeiten einschließt.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Auf der Nahebrücke, die um 1300 errichtet wurde, hocken diese historischen Kaufmannshäuser, die teilweise mit Schiefer verkleidet sind, auf den Brückenpfeilern

Eines der historischen Brückenhäuser auf der Nahebrücke

In dieser Kirche wurde Karl Marx getraut

Neben Blücher gibt es noch einen weiteren Prominenten aus der deutschen Geschichte, der mit Bad Kreuznach in Verbindung steht: Der Mitautor des „Kommunistischen Manifests“, der in Trier geborene Philosoph und Journalist Karl Marx. Er wurde 1843 in der einschiffigen Pauluskirche, die im Ortsbild wegen ihres gelblich-rötlichen Putzanstrichs auffällt, mit Jenny von Westphalen getraut. Vor der Kirche steht ein Gedenkstein für den Maler Friedrich Müller, genannt Maler Müller, der am 13.Januar 1749 in Bad Kreuznach das Licht der Welt erblickte und zunächst am Mannheimer Hofe, dann bei Ludwig I. von Bayern Hofmaler war. Ihm sind unter anderem derbe, realistische ländliche Szenen aus seiner pfälzischen Heimat zu verdanken. Unweit wurde auch dem Gründer des Heilbads Bad Kreuznach, dem Geheimrat Dr.med. Prieger, ein Denkmal gesetzt.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Hier wurden Karl Marx und Jenny von Westphalen getraut

Hier wurden Karl Marx und Jenny von Westphalen getraut

Eiermarkt, Dibbemann und Bocksbrunnen

Nur wenige Schritte von der Nahe entfernt sind wir in der Altstadt und am Eiermarkt. An deren Südseite stehen die St. Nikolauskirche, das älteste noch erhaltene Gotteshaus der Stadt, und eine dreischiffige Basilika ohne Querhaus. In einer „Außennische“ verbirgt sich die Bronzeskulptur „Dibbemann“ von Theo Ignatz Graffé. Beim Dibbemann handelt es sich um einen Händler, der mit seiner Häfnerware unterwegs ist. Ganz ungehindert kann er seinem Geschäft nicht nachgehen, da ihn ein Hund am Hosenbein gepackt hat. Nur die zerbrechliche Tonware darf er auf keinen Fall aus der Hand geben. Ein Hochrelief an der Kirchenwand zeigt einen frommen Mann, der sich aus dem Fenster zum Dibbemann hinausbeugt. Was die beiden wohl miteinander zu schaffen haben?

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Der Dibbemann geht seinem Geschäft nach

Der Dibbemann geht seinem Geschäft nach

Fachwerkbauten sind auch am Eiermarkt stadtbildbestimmend. Der rostrote Anstrich des Balkenwerks eines Hauses dicht an der Kirche ist ein besonderer Hingucker, zumal das Fachwerk selbst eine Reihe von interessanten Elementen aufweist. Das Obergeschoss der Giebelseite ist mit Schiefer belegt. Krumm und schief sind die drei Obergeschosse des Hauses am Eiermarkt geraten, in dem sich die Bier- und Weinstube Alt-Berlin befindet. Auffallend ist der geschweifte Abschluss des Erkers im Dachgeschoss.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Fachwerkpracht am Eiermarkt

Fachwerkpracht am Eiermarkt

Burgmannen der Kauzenburg lebten einst in der Alten Poststraße 15, im sogenannten Volxheimerschen Burghaus. Besonders interessant ist der Abschluss des Fachwerkbaus durch den geschweiften Zwerchgiebel. Nebenan befand sich im 18. Jahrhundert die Thurn- und Taxi'sche Post. Gegenüber „Im Kittchen“, Weinstube und Restaurant zugleich, kann man sich Kalbszunge mit Gurken und neuen Kartoffeln in Kürbiskernöl nebst Birnen-Ingwer-Sorbet mit Winzersekt munden lassen. Vielleicht wird aber als Dessert auch Schokoladen-Passionsfruchttörtchen gewünscht? Kein Problem, im „Kittchen“ serviert man auch das. Wasserkaskaden ergießen sich stufig im nahe gelegenen Bocksbrunnen. Bis 1878 befand sich hier ein 22 Meter tiefer Ziehbrunnen, den die Bewohner der umliegenden Häuser unterhalten mussten. Ihnen allein war daher die Nutzung des Brunnenwassers gestattet.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Wasser rinnt in Kaskaden hinab: der Bockshornbrunnen

Wasser rinnt in Kaskaden hinab: der Bockshornbrunnen

Eine Brücke über den Ellernbach bringt uns zum Zwinger und zum Fuße des Kauzenbergs sowie in den Schlosspark. In diesem sind wir ein Stück auf dem Sponheimer Weg - markiert durch ein weißes S - und dem Weinwanderweg Rhein-Nahe – zu erkennen an der stilisierten gelben Traube – unterwegs. Zudem führen weitere Wanderwege wie der kinderwagentaugliche Lohrer Waldweg durch den Schlosspark.

Der Schlosspark und das ehemalige Rittergut Bangert

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Diese Roteiche gehört zu den Exoten des Schlossparks

Diese Roteiche gehört zu den Exoten des Schlossparks

Geweihbaum, Sumpfzypresse, Japanischer Schnurbaum und Roteiche sind nur einige der „Exoten“, die im Schlosspark prächtig gedeihen. Vor dem klassizistischen Schloss schießt in einem Weiher eine Wasserfontäne empor. Bis heute findet man Eisenkandelaber im Park, der in seiner Gestaltung als Landschaftspark auf die Familie Puricelli zurückgeht, die im ausgehenden 19. Jahrhundert im Besitz des Anwesens war und eine Eisenhütte betrieb, in der derartige Kandelaber herstellt wurden. Das heutige Schlossparkmuseum ist in einem Baudenkmal untergebracht, das Prinzessin Henriette Amalie von Anhalt-Dessau in schlichtem klassizistischem Stil errichten ließ. Im Museum befindet sich die stadtgeschichtliche Sammlung, zu deren Schwerpunkt auch die Geschichte des Ritterguts Bangert gehört. Die Bäderkultur in Bad Kreuznach wird dem interessierten Besucher ebenso nahegebracht wie das Erbe der Bildhauerdynastie Cauer. Außerdem zeigt das Haus Aquarelle und Gemälde aus dem 19. und 20.Jahrhundert, darunter Arbeiten von Robert Danz und Carl Kastenholz.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Teile des ehemaligen Ritterguts Bangert

Teile des ehemaligen Ritterguts Bangert

Am Rande des Schlossparks befindet sich „Das Gütchen“, in dem Filet vom Weiderind auf geschmorter Ochsenschulter mit glasiertem Frühlingsgemüse nebst einem Spätburgunder Höhnenflug trocken oder Gebratene Gansleberschnitte mit Gartenkräutersalat und Rhabarber-Cassisjus für Gaumengenuss sorgen. Nur Schritte entfernt kommen Freunde des Puppentheaters auf ihre Kosten, wenn sie chinesische Schattenfiguren und Marionetten im Museum für PuppentheaterKultur (PUK) bestaunen. In der Römerhalle nebenan – Ende des 19. Jahrhunderts als Scheune errichtet - wird das römische Erbe der Stadt bewahrt.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Eine Arbeit in Holz von Frank Leske

Eine Arbeit in Holz von Frank Leske

Auf dem ehemaligen Rittergut Bangert hat außerdem der Bildhauer Frank Leske sein Atelier. Recht zahlreich sind seine im Gelände ausgestellten Köpfe, allesamt aus Holz gearbeitet, ebenso wie die Raumkörper, die an große Ziervasen und Zierurnen erinnern. Grobe Schnitte sind es, die zur Herausschälung der Köpfe aus dem Material führen. Hier und da sind diese Schnitte ausgebrannt oder mit Eisenoxiden getönt.

Hinauf zur Sponheimer Burg

Über einen bewaldeten Hang oberhalb des Schlossparks erreichen wir die Feste der Sponheimer Grafen. Zur Nahe hin sind am Hang Weinstöcke gepflanzt worden. Diese gehören zu den 775 ha Weinanbaufläche im Stadtgebiet von Bad Kreuznach. Es sind Riesling-Reben, die führende Rebsorte im Weinanbaugebiet an der Nahe.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Hier gedeiht der Riesling

Hier gedeiht der Riesling

Auf dem sogenannten Panoramaweg unterwegs schweift unser Blick über die Stadt und hinunter zum Badewörth, einer von Nahe und Mühlenteich umschlossenen Insel. Dort lagen im 18. Jahrhundert die Lustgärten der Pfalzgrafen, aus denen der Bad Kreuznacher Kurpark hervorgegangen ist.

Dass wir beim Wandern an rötlichen Gesteinslagen vorbeilaufen, liegt an der besonderen Geologie von Bad Kreuznach. Es handelt sich um Kreuznacher Rhyolith, einem Vulkangestein, das vor Millionen von Jahren in die Sedimente eindrang. Oberhalb des Weges erblicken wir den auf einem Felssporn 1820 erbaute Teetempel, einen prominenten Aussichtspunkt umgeben von Weinstöcken.

Über eine Treppe steigen wir hinab zum Quellenhof, der direkt an der Nahe liegt. In der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts wurde der Quellenhof als Kurhotel erbaut. Heute kann man hier gut essen und die Aussicht auf die gemächlich dahinfließende Nahe genießen. Wie wäre es denn mit Idar-Obersteiner Schaufelbraten oder Wiener Tafelspitz auf Meerrettichsauce? Der eine oder andere mag vielleicht noch den Planetenweg begehen, doch wir entscheiden uns, den Kurpark und den Inhalationspark aufzusuchen, um mehr über die Kreuznacher „Bäderkultur“ in Erfahrung zu bringen.

Der Arzt Dr. Johann Erhard Peter Prieger und das heilende Salz

1817 entdeckte der Geheimrat Dr. med. Prieger die heilende Wirkung der salzhaltigen Quellen für Trink- und Badekuren. Drei Jahre später wurde das Kurgebiet entwickelt, wurde über Leitungen Sole in Kurkliniken und Kurhotels transportiert. Bis heute kann man in den Crucenia Thermen noch in Bad Kreuznacher Sole baden. Etwa 32 Grad Celsius warm ist das Wasser in den Innen- und Außenbecken.

Unweit des klassizistischen Bäderhauses mit seinem markanten Säulenvorbau stößt man auf sogenannte Gradierwerke. Ursprünglich dienten sie der Salzgewinnung, indem das salzhaltige Wasser an die Oberfläche gepumpt wurde und über die Wände aus Dornreiser verrieselten. Das gradierte Wasser hatte je nach Witterung einen Salzgehalt von 14% bis 24%. Dieses wurde in die Siederei geschafft, die heute längst nicht mehr vorhanden ist. Auch moderne Verfahren zur Salzgewinnung, wie sie in der Theodorshalle im Salinetal zur Anwendung kamen, gehören seit Jahren der Vergangenheit an.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Blick auf ein Gradierwerk

Blick auf ein Gradierwerk

Nach wie vor wird im Inhalationspark – er soll der größte Europas sein - ein Quadratmeter Dorngeflecht eines Gradierwerks mit 15 Liter Sole je Stunde „übergossen“, um so das Bad Kreuznacher Freiluftinhalatorium betreiben zu können. Ein Gradierwerk besteht aus einer Dornreiserwand mit Windstreben, doppelten Dornstellagen, einem Solekasten zum Sammeln der Sole und Soletrögen zum Tragen des Bauwerks. Bei entsprechendem Wind gelangen etwa 15% der verrieselten Sole als salzhaltige Aerosole in die Umgebungsluft. Aerosole versprüht auch der Solezerstäuber, vor dem bei schönem Wetter jeder Stuhl besetzt ist. Die salzhaltige Luft verspricht vor allem bei Atemwegserkrankungen Linderungen.

Rheinland-Pfalz - Bad Kreuznach - Der Solezerstäuber im Inhalationspark

Der Solezerstäuber im Inhalationspark

Auch dem Radon des Rudolf-Stollens unterhalb der Kauzenburg wird Heilkraft zugesprochen. Die Luft in diesem Stollen ist weitgehend staub- und allergenfrei. Dass Radon ein natürliches Edelgas und radioaktiv ist, muss bei der medizinischen Anwendung bedacht werden. Insbesondere Patienten mit rheumatischen Erkrankungen nehmen die ärztlich verordnete Therapie im Stollen gerne in Anspruch.

 

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