Reisemagazin schwarzaufweiss

Aschaffenburg

Das bayerische Nizza

Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther 

Nein, mondän wie das südfranzösische Nizza ist die Stadt am Main wahrlich nicht, auch wenn mit der Weißenburger Straße auf dem ehemaligen Stadtwall ein Boulevard entstanden ist und ansprechende Architektur der Gründerzeit das Stadtbild mitbestimmt. Palmen oder gar mediterrane Flora wird man vergeblich suchen, sieht man vom Magnolienhain im Park Schönthal einmal ab. Doch das Klima ist mild, und das war Anlass dafür, dass Ludwig I. König von Bayern in seinen Tagen als Kronprinz gerne hierherkam. Bekannt wurde dieser Monarch wegen seiner Geliebten, der aus Irland stammenden Tänzerin Lola Montez. Ihretwegen musste Ludwig I. auch abdanken und lebte dann nicht im „Nizza am Main“, sondern tatsächlich in Nizza. Doch der Beiname der Stadt als „bayerisches Nizza“ ist aus den Tagen des „Namensgebers“ Ludwig I. bis heute geblieben. Die Einheimischen nennen die Stadt übrigens „Aschebersch“ - jeweils mit zweimal gedehntem „Sch“. 

Aschaffenburg - Blick vom Pompejanum auf das Schloss

Blick vom Pompejanum auf das Schloss Johannisburg

Wenn man vom Festplatz aus auf die Stadt schaut, wird man nicht nur die Johannisburg, eine Vierflügelanlage im Renaissancestil, auf den ersten Blick sehen, sondern unweit davon auf einer Anhöhe mit dem Pompejanum auch römische Villenkultur entdecken, mal von den zahlreichen Kirchtürmen ganz abgesehen. Gerahmt wird die einstige Zweitresidenz der Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe von der Jesuitenkirche und dem Kapuzinerkloster, gleichsam die linke und die rechte Hand der am Main residierenden weltlichen und kirchlichen Würdenträger. Einer von ihnen war Albrecht Kardinal von Brandenburg, der im Zuge der Reformation nebst seinen beweglichen Gütern nach Aschaffenburg kam. Er war nicht nur ein erbitterter Widersacher der Reformation, sondern auch ein glühender Verfechter der Gegenreformation. Dabei stützte er sich auf die frommen Jesuiten und Kapuziner, die er in die Stadt holte.

In diesem imposanten Fachwerkhaus lebte einst Nikolaus Georg Reigensberger, als Kurmainzischer Kanzler Mitunterzeichner des Westfälischen Friedens

In diesem imposanten Fachwerkhaus lebte einst Nikolaus Georg Reigensberger, als Kurmainzischer Kanzler Mitunterzeichner des Westfälischen Friedens

Nicht nur Kurmainzer Erzbischöfe

Dass Aschaffenburg berühmte Söhne hervorgebracht hat, wissen wenige. Ernst Ludwig Kirchner wurde in einem ansehnlichen Stadthaus gegenüber vom Hauptbahnhof geboren. Hier verbrachte er einige Jahre, ehe seine Familie wegen der Professorenstelle von Ernst Kirchner, dem Vater des „Brücke-Künstlers“, nach Chemnitz zog. Zwar nicht in Aschaffenburg geboren, doch viele Jahre dort wohnhaft, war ein weiterer Künstler: Es war kein Geringerer als der bekannte Maler des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit Christian Schad. Aus dessen Nachlass bekam die Stadt vor geraumer Zeit ein Konvolut von etwa 3000 Arbeiten als Geschenk. Dieser unschätzbare Fundus soll nach Umgestaltung des Jesuitenklosters dort eine dauerhafte Bleibe finden. Ein Mann mit scharfer Zunge ist der aus Aschaffenburg stammende Kabarettist Urban Priol, zudem ein Mann mit wilder Haarpracht, der „Neues aus der Anstalt“ verkündet und in der Stadt das Hofgartentheater als Spielstätte für politisches Kabarett betreibt. Und noch ein Aschaffenburger ist heute in aller Munde, der in Aschaffenburg die Schulbank gedrückt hat: Alois Alzheimer. Diesem Psychiater und Neuropathologen verdanken wir die Entdeckung der nach ihm benannten Krankheit, von der heute immer mehr Menschen betroffen sind.

Kirchner, Schad und ...

Doch genug von all den bekannten Persönlichkeiten der Stadt. Es ist Zeit, sie zu Fuß zu erkunden. Selbst wenn der Main Hochwasser führt, kann man das trockenen Fußes tun, denn die Stadt liegt auf einer der oberen Flussterrassen. An diesen Terrassen gedeihen Weinreben, sowohl unterhalb des Stiftsbergs als auch unterhalb des Pompejanums. Die hier angebauten Mengen von Müller-Thurgau reichen gerade aus, um einige Bocksbeutel zu füllen. Bei offiziellen Anlässen der Stadt wird dann der „Pompejaner“ ausgeschenkt, sehr zur Freude des einen oder anderen Weinliebhabers.

In der 1976 säkularisierten Jesuitenkirche (1) finden jedes Jahr bis zu vier Ausstellungen statt. Dem Thema „Entartete Kunst“ widmete man sich in einer Präsentation ebenso wie dem Werk von Jörg Immendorff. Dabei versucht man, so Dr. Thomas Richter, der Direktor der Museen der Stadt Aschaffenburg, die klassische Moderne ebenso einem interessierten Publikum näherzubringen wie auch die Kunst der Gegenwart.

Besonderes Augenmerk liegt in den nächsten Jahren auf dem Umbau des an die Jesuitenkirche anschließenden Klosterkomplexes. Hier werden dann sowohl Ernst Ludwig Kirchner als auch Christian Schad mit ihren Arbeiten zu sehen sein. Dabei werden beide in den sozialen Kontext jener Zeit eingebunden, in dem sich ihr Schaffen entfaltete. Während das Werk von Schad üppig präsentiert werden kann, muss man sich bei Kirchner auf vornehmlich grafische Arbeiten wie „Badende am Moritzburger See“ aus städtischem Besitz beschränken.Im Schlossmuseum werden in sehr begrenztem Umfang Arbeiten beider Künstler solange gezeigt, bis 2017 der Umbau des Jesuitenklosters abgeschlossen sein und dann dort das Christian-Schad-Museum ( http://www.christian-schad-museum.de) eröffnet wird. Zu sehen sind dort unter anderem das linear-kubistische Gemälde Schads mit dem Titel „Kreuzabnahme“ und das Porträt des Aschaffenburger Bildhauers Otto Gentil mit dem Titel „Notturno", und zwar Seite an Seite mit Kirchners „Stafelalp im Nebel“ und „Baumgrenze“

Rubens und das Kolosseum

Aschaffenburg - Einer der Prunkräume im Schloss Johannisburg

Einer der Prunkräume im Schloss Johannisburg

Nur wenige Schritte sind es von der Jesuitenkirche hinüber zur imposanten Schlossanlage (2), die aus rötlichem Sandstein errichtet wurde. Die Staatsgalerie und das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg teilen sich Räumlichkeiten im Schlosskomplex. Zur Stadtgeschichte, die im Schlossmuseum zu sehen ist, gehört die Präsentation von figürlichen Arbeiten aus der Steingutfabrik Aschaffenburg-Damm (1827-1884). Zu sehen sind außerdem Farbgläser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aber auch Fayencen wie Deckelgefäße in Tierformen. Ein besonderes Kapitel in der Stadtgeschichte nimmt die Herstellung von Papier, auch Glanz- und Buntpapier ein, dem man sich in der Ausstellung ausführlich widmet. In der Staatsgalerie hingegen reist man zunächst einmal ins Rom der klassischen Antike, wenn man sich in der Sammlung der Korkmodelle befindet. Am wohl beeindruckendsten ist das Modell des römischen Kolosseums.

Das antike Rom en miniature in Aschaffenburg – hier das römische Kolosseum in der Johannisburg

Das antike Rom en miniature in Aschaffenburg – hier das römische Kolosseum in der Johannisburg

Aus der umfangreichen Sammlung der Staatsgalerie seien nur wenige Werke herausgehoben, die deutlich machen sollen, was den Besucher erwartet. Der bekannte flämische Barockmaler Peter Paul Rubens mit seiner„Eberjagd“ wäre zu nennen, aber auch sein Schüler Jacob Jordaens mit einer Darstellung des heiligen Augustinus. Rembrandt zeigt man ebenso wie Aert de Gelder sowie Salomon van Ruysdael, klingende Namen der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Üppige Stillleben finden sich neben biblischen Themen wie die Kreuzigung. Schließlich sind auch Werke von Lucas Cranach d. Ä. zu bestaunen, so auch das Ölgemälde „Maria mit dem Kinde und dem Johannesknaben".

Aschaffenburg - Eine Besucherin bewundert Arbeiten aus der Schule Cranachs d. Ä. In der Staatsgalerie Johannisburg

Eine Besucherin bewundert Arbeiten aus der Schule Cranachs d. Ä. in der Staatsgalerie Johannisburg

Die Antike an den Ufern des Mains

Durch den Schlossgarten gelangen wir zum Pompejanum (3), das 1840 bis 1848 als Nachbildung eines römischen Hauses aus dem 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung entstand. Doch was wir heute sehen, ist nicht das Kunstprodukt des 19. Jahrhunderts. Bomben zerstörten 1944/45 diese römische Villa ebenso wie das benachbarte Schloss, die in den späten 1940er und nachfolgenden Jahren rekonstruiert wurden.

Das Aschaffenburger Pompejanum

Das Aschaffenburger Pompejanum

Zu verdanken ist das Pompejanum König Ludwig I., der allerdings auch den ersten Verfall des Prachtbaus erlebte. Es war Mode jener Zeit – man denke an die Baumeister Leo von Klenze oder Friedrich von Schinkel – sich in der Architektur antiker Versatzstücke zu bedienen. Nicht nur beim Betreten des von Säulen gerahmten Atriums entsteigt man der Jetztzeit und reist gedanklich zurück ins Rom der Antike, sondern auch wenn man durch die weiteren Räume wandelt. Einige sehen so aus, als hätten sich die Bewohner nur für kurze Zeit entfernt und würden ihrem Gelage alsbald wieder frönen.

Aschaffenburg - Römische Wohnkultur am Main: zu Besuch im Pompejanum

Römische Wohnkultur am Main: zu Besuch im Pompejanum

Christian Schad hat auch hier gewirkt

Nächste Station des Besuchs sollte unbedingt die Stiftskirche (4) und das Stiftsmuseum sein – beides sind wahrlich „Ikonen der Architektur und Kunst“. Auf einer Anhöhe thront die dreischiffige Stiftsbasilika St. Peter und Alexander. Der bereits zuvor erwähnte neusachliche Künstler Christian Schad, der zeitweilig in Aschaffenburg lebte, malte für die Stiftskirche eine Kopie des Altarbilds der Maria-Schnee-Kapelle. Ursprünglich war hier die Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald zu sehen. Ältestes Kunstwerk der Kirche ist ein überlebensgroßes Kruzifix, das sich im Mittelschiff befindet. An den Pfeilern des Mittelschiffs finden sich zahlreiche Epitaphe, so des kurfürstlichen Rates Thomas Eisenberger oder des Stellvertreters des Kurfürsten Philipp Brendel von Homburg. Im Chor selbst befindet sich unter anderem der Sarkophag Herzog Ottos. Das bronzene Epitaph Albrechts von Brandenburg in bischöflichem Ornat ist im nördlichen Querhaus zu finden.

Auf eine gute Reliquie kam es an

Aschaffenburg - Im Stiftsmuseum: Detail aus dem Gemälde „hl, Martin und hl. Ursula“ von Cranach d. Ä. und dessen Werkstatt

Im Stiftsmuseum: Detail aus dem Gemälde „hl, Martin und hl. Ursula“ von Cranach d. Ä. und dessen Werkstatt

Reliquien waren stets wichtig für die katholische Kirche, zogen sie doch Pilger an und brachte Geld ins Kirchensäckel. Auch die Stiftskirche besitzt eine, den sogenannten Margarethensarg, der zum reichen Reliquienschatz Albrecht von Brandenburgs gehört. Das einst in der Stiftskirche befindliche Retabel des Magdalenenaltars aus der Werkstatt Lucas Cranach d. Ä. ist heute im Stiftsmuseum zu sehen. Statt des Originals muss man in der Kirche mit einer Kopie vorliebnehmen. Einen wahren Kunstschatz gibt es jedoch in der Kirche zu bewundern, ein schmales Bildwerk von Matthias Grünewald, das die Beweinung Christi zeigt. Es ist ein eigenartiges Werk, nicht nur wegen der Wappenschilde links und rechts des Gestorbenen, sondern auch wegen der angeschnittenen, stehenden Maria-Figur in blauem Gewand, deren gefaltete Hände in das Bildmotiv „hineinragen“. War diese Grünewald-Arbeit Teil eines Passionsaltars oder die Front einer Grabtruhe?

Aschaffenburg - Dieses kostbare Tafelbild wurde bei Restaurierungsmaßnahmen im Fußboden eines ehemaligen Kanonikerwohnhauses – heute Stiftsmuseum – gefunden

Dieses kostbare Tafelbild wurde bei Restaurierungsmaßnahmen im Fußboden
eines ehemaligen Kanonikerwohnhauses – heute Stiftsmuseum – gefunden

Wer genuines Interesse an sakralen Kunstwerken und vor allem an den Arbeiten von Lucas Cranach dem Älteren hat, der besuche das Stiftsmuseum. Neben dem oben erwähnten Magdalenenaltar sind in den ehemaligen Häusern der Stiftsherren auch weitere Kunstschätze zu entdecken, so auch die sogenannte Aschaffenburger Tafel aus dem 13. Jahrhundert, die man bei Restaurierungsmaßnahmen im Holzfußboden eines der Stiftsherrenhäuser fand. Vereint sind im Museum die beiden Hälften eines von Tilman Riemenschneider gestalteten Reliefs mit der Szene von Christi Geburt. Die eine Hälfte ist im Besitz der Stadt Aschaffenburg, die andere das sogenannte Berliner Fragment. Hinzuweisen ist auch auf das sogenannte Aschaffenburger Brettspiel, nicht allein ein Backgammon-Spiel, sondern auch die „Hülle“ für zahlreiche Reliquien. Nun aber ist es höchste Zeit, uns nach dem üppigen Kunstgenuss eine Gaumenfreude zu gönnen.

Aschaffenburg - Die Geburt Christi, aus zwei Teilen bestehend, eine Arbeit von Tilman Riemenschneider, um 1500/1505

Die Geburt Christi, aus zwei Teilen bestehend, eine Arbeit von Tilman Riemenschneider, um 1500/1505

Gaumenfreuden in der Schlossgass'

Für den kulinarischen Genuss begeben wir uns zur Schlossgass' (5) : Auch wenn in der Brauereigaststätte Schlappeseppel – sie besteht seit 1631 – kein „Schlappeseppel-Bier“ wie Dunkel, Kellerbier oder Weißbier, sondern Bier von „Faust“ ausgeschenkt wird, ist das kein Beinbruch, denn auch Faust-Gerstensaft löscht durstige Kehlen. Zudem kann man dazu deftige Wirtshausküche genießen. Ja, Seppls Bräukäseschnitzel und Zwiebelfleisch vom Kamm ist nicht jedermanns Geschmack, aber wer auf bodenständige Küche steht, wird nicht enttäuscht werden. Leberwurstgrößtl steht auch auf der Speisekarte. Hm, also mal Bratkartoffeln mit geschmälzter Leberwurst kosten? Na und dazu ein Faust naturtrüb oder ein Faust Schwarzbier, und der Tag findet einen runden Abschluss.

Aschaffenburg - In der Schlossgass' kann man gut essen, auch Grüne Soß' mit Ei und Kartoffeln

In der Schlossgass' kann man gut essen, auch Grüne Soß' mit Ei und Kartoffeln

In dieser Aschaffenburger Fressgass' finden wir zudem die Weinstube Schlossgass 16, wo allerdings kein „Pompejaner“ auf der Weinkarte zu finden ist. Wie wäre es denn mit Ei und grüner Soße und zum Nachtisch dann flambierte Feigen? Es kann aber auch schlachtfrische Rinderleber mit hausgemachtem Kartoffelbrei sein, wenn man will. Nur wenige Häuser weiter kann man in das Wirtshaus „Zum Fegerer“ einkehren, das unschwer am entsprechenden Hauszeichen zu erkennen ist. Zarter Tafelspitz mit Meerettichsoße oder Schweinelendchen mit Champignons à la Crème gäbe es im Angebot oder aber Federer-Knödel. Ein Spätburgunder vom Weingut Aloisiushof oder ein Blaufränkischer zum Hauptgang gefällig? Und wenn's passt: Apfelküchlein mit Walnusseis zum Abschluss

Aschaffenburg - Der sogenannte Tempel der Freundschaft auf einer Lichtung im Park Schönbusch

Der sogenannte Tempel der Freundschaft auf einer Lichtung im Park Schönbusch

Wer noch ein wenig mehr Zeit mitbringt, der sollte das grüne Aschaffenburg erkunden, ob Park Schönthal, Fasanerie oder Park Schönbusch, vielleicht aber auch einen Abstecher ins Räuberland Spessart unternehmen, eine eher herbe waldreiche Gegend, in der einst Wilddiebe und Wegelagerer lebten und auch Wilhelm Hauffs Märchen „Das Wirtshaus im Spessart“ spielt. Diese Geschichte wurde in den 1950er Jahren mit Liselotte Pulver verfilmt. Drehort war unter anderem das Schloss Mespelbrunn, aber das ist eben eine ganz eigene Geschichte.

 

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