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Zurück zu Annie!

Danach steht fast obligatorisch ein zweiter Pflichtbesuch an dieser Küste auf dem Programm, das zwanzig Kilometer entfernte Sønderborg. Die 30.000-Einwohner-Stadt ist so richtig schön – genau: hyggelig - da haben wir es wieder! Mit anderen Worten: wie aus einer Schublade für dänische Bilderbuch-Gemütlichkeit gezogen. Da wäre zunächst einmal die geschwungene Klappbrücke mit dem stolzen Namen Kong-Christian-Bro, die an den dänischen König Christian X. erinnert.

Dänemark Annie Altstadt
Im Hafen von Sønderborg ...

Hier geht es ins Zentrum, nach dem Queren einmal scharf rechts ab zum Hafen. Wenn man nicht mal wieder warten muss. Ab und zu haben nämlich Segelschiffe Vorfahrt, dann wird sie hochgeklappt. Aber zumeist bleiben die Segler doch im Hafen liegen. Dümpeln so richtig fotogen „im Päckchen“, was seglerisch für ‚dicht nebeneinander liegen’ heißt. Die Segler lassen sich gerne bewundern von den Spaziergängern und pusseln an ihren Tauen, Segeln, Planen herum. Macht jedenfalls immer einen guten Eindruck.

Dänemark Annie Hafen
... ist´s hyggelig

Schmale, schlank aufragende Häuser mit spitzen Giebeln stehen zehn Meter von der Hafenkante entfernt, dazwischen verläuft eine rustikale Holzbohlen-Promenade. Bänke laden zur Rast ein, eine Skulptur lässt den Betrachter zunächst etwas ratlos stutzen. Bis man es dann liest: „Butt im Griff“, erschaffen von Günter Grass. Na klar! Etwas im Hintergrund steht das Schloss. Bereits 1160 wurde es so gebaut, das es ursprünglich mal mehr eine Trutzburg sein sollte und weniger ein Ort des Repräsentierens. Das klappte auch so gut, dass im 16. Jahrhundert der dänische König Christian II nach einer Intrige für immerhin siebzehn Jahre hier eingesperrt wurde. Später wurde das Schloss dann aber doch kräftig aufgehübscht, heute beherbergt es ein Geschichtsmuseum. Und schließlich die Fußgängerzone, einmal Durchbummeln ist Pflicht. Kleine Geschäfte, Eisdielen, Cafés, Bars, Pølser-Buden, das ganze Programm. Aber, das ist doch wohl mal klar, wenn der zweite Hunger kommt, dann gibt’s nur eins: Zurück zu Annie.



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