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Was alle lockt!

Kurz hinter dem ersten Ort Kollund vereinigt sich der rustikale Weg mit einer normalerweise schwach befahrenen Küstenstraße. „Normalerweise“ deshalb, weil es auch hier zwar tadellose Ausblicke aufs Wasser gibt, aber sonst fast nichts. Betonung auf „fast“. Denn nicht wenige Tagesbesucher zieht es trotzdem gezielt hierher. Auch aus Flensburg und Umgebung, was kinderleicht ist: Auf der Autobahn die Grenze passieren, zweite Abfahrt (Nr. 75) wieder runter Richtung Sønderborg und dann rechts ab nach Kollund - schon ist man da. An schönen Tagen gondeln dann wahre Heerscharen von Cabrios und Motorräder die Küstenstraße entlang, alle mit einem Ziel: Sønderhav. Nicht weil im dortigen Wäldchen so an die dreißig Hünengräber lägen, nein, das interessiert eher die Kulturbeflissenen.

Dänemark Annie Hot Dog
Das Objekt der Begierde

Was alle lockt ist viel profaner, nämlich Annies Kiosk. Annie ist eine grenzüberschreitende Institution! Eigentlich nicht viel mehr als ein kleine gelbe Bude an einem recht großen Parkplatz mit einer Handvoll grüner Tische und Bänke. Das war’s schon. So richtig schön unscheinbar, dass jeder Unwissende glatt dran vorbei fährt. Was aber kaum jemand macht, denn wer hierher kommt, weiß warum. Bei Annie gibt es die besten Hot Dogs weit und breit. Je nach Sichtweite von ganz Dänemark oder vom ganzen Universum. Und da sich so etwas schnell herumspricht, nämlich sowohl diesseits als auch jenseits der Grenze, stehen die Hungrigen hier regelmäßig Schlange. Kein Wunder, dass der winzige Ort Sønderhav bei Insidern mittlerweile auch Hot-Dog-Hav heißt.



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