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Århus macht Spaß

Das nächste Zwischenziel heißt Århus. Bis dorthin führt der Weg meist durch Felder, Wiesen und teilweise auch durch Wälder, also überwiegend durch die Einsamkeit. Aber nicht nur, die Strecke verläuft auch mehrmals direkt entlang der Küste, in Hov und Saksild wird jeweils das Meer erreicht und damit auch ein Strand. Endlich einmal, möchte man ausrufen, so hatte man es sich doch vorgestellt, aber es wird noch besser kommen! Zum Schluss führt der Radweg noch einmal durch einen Wald, der mit einigen Steigungen gesegnet ist, bis dann kurz vor Århus ein großer Campingplatz passiert wird. Zwar liegt er ein paar Kilometer außerhalb der Stadt, aber ein Bus pendelt regelmäßig in die City.

Dänemark Ostseeradweg Fachwerkhaus

Und die sollte sich niemand entgehen lassen, denn Århus macht Spaß! Nicht nur weil ein großer Teil der 275.000 Einwohner junge Leute sind (10 % Studenten), sondern auch, weil die Innenstadt einfach abwechslungsreich ist. Geprägt durch lange Fußgängerzonen, eine Vielzahl von gemütlichen Lokalen, vor allem beim Aboulevarden, wo ein Fluss vorbeifließt und man entspannt am Wasser sitzen kann und einige Sehenswürdigkeiten. Wie den Dom, der ursprünglich auf das Jahr 1201 datiert und 1520 im gotischen Stil umgebaut wurde. Oder das große Freiluftmuseum „Dem Gamle By“, in dem eine ganze Stadt aus 80 historischen Gebäuden nachgebildet wurde. Sogar mit Postamt und eigenem Stempel!

Dänemark Ostseeradweg Felder und Meer

Der weitere weg nach Skagen führt zunächst nach Grenaa und folgt der Küste. Zwar nicht immer unmittelbar am Meer entlang, aber überwiegend durch ruhigere Zonen, die allerdings nicht frei von Hügeln sind. Ein Teilgebiet trägt denn auch den richtungsweisenden Namen Molsbjerge, wo ja auch das Wort „Berge“ durchschimmert. Ein wenig aus dem Sattel kommt man deshalb immer wieder. Es ist eine rund 6 Kilometer lange Strecke durch eine Moränenlandschaft, bei der die höchste Erhebung 137 Meter erreicht. Der Weg ist also weniger durch steile Passagen, denn mehr durch lang gezogene Steigungen geprägt. Hat man diese Zone passiert, folgt die Belohnung, denn der Radweg führt direkt nach Femmøller zum Strand, wo man prima verschnaufen kann. Und wen es mal wieder nach etwas touristischem Trubel gelüstet, der fährt noch ein paar Kilometer weiter nach Ebeltoft, einem der beliebtesten Urlaubsorte an der ganzen Küste, außerdem auch einer der malerischen.



Reiseinformationen zu diesem Reiseziel

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