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Die Highlights liegen im Süden

Uns verblüfft immer wieder das dichte Radwegenetz auf der Insel. Mit rund 1000 Kilometern allein auf Fünen können wir so richtig aus dem Vollen schöpfen. Manchmal führen uns die blauen Hinweisschilder abseits der Straßen über Feldwege, auf denen wir allenfalls Traktoren und Reitern begegnen. Auf manchen Schotterstrecken beneide ich die Mountainbiker um die breiten Stollenreifen.

Heute wollen wir unser "Basislager" weiter nach Süden verlegen. Gleich dem Zauberspruch "Sim-salabim" verschwindet mit einigen routinierten Handgriffen all unsere Habe aus der Hütte in den Radtaschen. Kaum dass sich unsere Beine warm gestrampelt haben, stehen wir schon in Ladby vor dem "Vikingerskibet", dem einzigartigen dänischen Schiffsgrab aus der Wikingerepoche. Etwas unheimlich ist uns schon, als wir in den rund 1000 Jahre alten Grabhügel eintreten. Die Abdrücke der Holzplanken und Nieten des über 20 Meter langen Kriegsschiffs sind noch gut zu erkennen. Die reichen Beigaben auf dem Weg nach Wallhall sind im Nationalmuseum in Oslo ausgestellt. Zweifellos muß es sich bei dem Bestatteten um einen Häuptling gehandelt haben.

Auf keiner dänischen Insel befinden sich
so viele Herrensitze wie auf Fünen.

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Das Wasserschloß Egeskov

Von großen Parks umgeben verstecken sie sich hinter knorrigen Eichen oder stämmigen Buchen. So wie das Herrenhaus Glorup sind auch die meisten anderen in Privatbesitz. Als Zaungäste legen wir mit Blickkontakt zum Barockanwesen eine längere Rast ein. Nur 10 Kilometer entfernt, dicht am Meer dann der Hesselagergård, der von einem Wassergraben umgeben ist.

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Vom urgemütlichen Fischerort Lundborg rollen wir, zusammen mit Mathias und Elvira, die mit ihren beiden Kindern einen Radfahrurlaub in Dänemark verbringen, zum Wasserschloß Egeskov. Die größte Attraktion auf Fünen kann dieses mal auch von innen besichtigt werden. Zweiradfans wie uns zieht es bald ins Oldtimer-Museum. Vom Kinderwagen über fahrbereite "Knallerter", was übersetzt Mopeds heißt, bis zum Flugzeug sind die verwegensten Konstruktionen zu sehen. Als die Kinder schließlich den Spielplatz mit dem Labyrinth im Bambushain entdecken, ist ihre Müdigkeit wie weggeblasen. Auf dem Heimweg schlafen sie im schaukelnden Anhänger dafür umso fester.



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