
Eine Trekkingtour am südlichen
Ende Amerikas
Text und Fotos: Dirk Heckmann
Eine Trekkingtour am südlichen Ende Amerikas führt durch den Torres del Paine Nationalpark. Dieses unwirkliche Gebiet liegt zwischen der patagonischen Steppe und dem Campo de hielo sur, der größten zusammenhängenden Eisregion außerhalb der Pole. Sieben Tage war Dirk Heckmann zu Fuß unterwegs und erlebte eine Welt, die ihresgleichen sucht.

Sie zählen zu den meist fotografierten Berggipfeln der Welt. Um sie zu sehen, muss man allerdings bis zum südlichen Ende Südamerikas fliegen. Hier, wo man von der Antarktis quasi nur Katzensprung entfernt ist, ragen die drei Torres (Türme) aus der weiten Landschaft Patagoniens empor. Hörbar pfeift der Wind mit Sturmstärken um ihre Gipfel. Und hier erstreckt sich auch der bekannteste Nationalpark Südamerikas, der Parque Nacional Torres del Paine.

Mit etwas Glück
sieht man die drei Torres
auch einmal mit blauem Hintergrund
Der Torres del Paine Nationalpark liegt zwischen der patagonischen Steppe und dem Campo de hielo sur (Südliches Eisfeld), dem größten zusammenhängenden Eisfeld außerhalb der Polregionen. Diese riesige Kältekammer beeinflußt das Klima im Park nachhaltig, so dass es sich sommers auf oft nur 11°C erwärmt. Somit ist die Zeit zwischen Dezember und Januar denn auch die beste Zeit für Wanderungen - aber wenn´s denn mal schneit, beeindruckt das den echten Trekker ohnehin nicht.
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