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Das Hinterland der Chalkidiki

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Von einigen Küstenorten abgesehen, dominiert hier noch traditionelles Dorfleben. Landwirtschaft, Holzwirtschaft, Imkerei und etwas Bergbau bestimmen den Lebensalltag in dieser vom mächtigen Cholomondas-Massiv beherrschten Region. Erst allmählich werden zaghafte Schritte in Richtung Tourismus unternommen, erste Wanderwege wurden angelegt, Privatzimmer warten auf Individualtouristen.

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In 560 Meter Höhe liegt Poligiros, Verwaltungszentrum der Chalkidiki und Standort eines kleinen archäologischen Museums mit Funden aus der Region. Olynthos, unweit des Örtchens Nea Olynthos, ist die wichtigste Ausgrabungsstätte der Region, bereits 3000 v. Chr. ließen sich hier Menschen nieder. Archäologen gruben Reste einer Stadt aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. aus. Mit seiner traditionellen makedonischen Architektur des 18. Und 19. Jahrhunderts ist Arnea die wohl sehenswerteste Stadt des Hinterlandes. Hier kann man Honig aus der Region erstehen, aber auch handgewebte Teppiche und Decken kaufen. Die traditionell eingerichtete Gemeindeherberge bietet in wenigen Zimmern eine stilvolle Übernachtungsmöglichkeit. Ziel zahlreicher Ausflugsfahrten ist die Petralona-Höhle, 14 Kilometer von Nea Moudania entfernt. Das zugängliche Höhlensystem mit seinen phantasieanregenden Stalagtiten und Stalagmiten barg menschliche Überreste, deren Alter auf über 200 000 Jahre geschätzt wurde, ein Vorläufer des homo sapiens.

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