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Reiseführer Chalkidiki

Die Chalkidiki im Überblick

Chalkidiki: Strand auf der Halbinsel Sithonia

Strand auf Sithonia

Wer die Chalkidiki besucht, für den ist Thessaloniki, zweitgrößte Stadt Griechenlands, meist Start- und Endpunkt der Reise. Hier befindet sich der internationale Flughafen, der kurze Transferzeiten zu den Stränden der Chalkidiki gewährleistet. Die Stadt selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert, sei es aufgrund ihrer Vielzahl an byzantinischen Monumenten, aufgrund ihrer sehenswerten Museen oder einfach nur um einen Bummel durch schicke Geschäftsstraßen zu machen oder das pulsierende Markttreiben auf sich wirken zu lassen.

Archäologisches Museum Thessaloniki

Archäologisches Museum Thessaloniki

Wie eine Hand mit lediglich drei Fingern schiebt sich die Chalkidiki ins Ägäische Meer hinaus, und diese drei Finger sind es auch, auf denen sich ein Großteil des touristischen Lebens abspielt.

Ganz im Westen die Halbinsel Kassandra, der Teil der Chalkidiki, der touristisch am intensivsten genutzt wird. Wie die Perlen einer Kette reihen sich an seiner Ostküste die Badeorte aneinander, Orte wie Kallithea, Polichrono, Kriopigi und Pefkochori bestimmen auch die Prospekte der Veranstalter. Hier sind eine Reihe größerer Hotelanlagen zu finden, wie zum Beispiel das Sani Beach Holiday Resort, die jedoch nie den Charakter der Naturlandschaft im Übermaß beeinträchtigen. Kleinere Ansiedlungen wie Loutra und Posidi bieten Urlaubsvergnügen abseits der Zentren.

Langer Sandstrand von Sani, Chalkidiki

Badespaß pur mit endlos langen Sandstränden wie dem von Sani

Sithonia, der mittlere der drei Finger, ist der Tip für Romantiker und Naturliebhaber, die auf ein ausgiebiges Nachtleben verzichten können. Unbebaute Strände und Buchten, die jedem Hochglanzprospekt zur Ehre gereichen würden, ein zu Ausflügen verleitendes Hinterland mit einladenden Dörfern – das alles neben einer trotzdem ausreichenden touristischen Infrastruktur. Ohne Zweifel sind auf Sithonia einige der schönsten Strände der Chalkidiki zu finden.

Strand von Platanitsi, Sithonia, Chalkidiki

Blick auf den Strand von Platanitsi

Ganz im Osten erhebt sich die gebirgige Athos-Halbinsel, die nur zum geringsten Teil touristisch genutzt werden kann. Denn kurz hinter Ouranopoli durchschneidet eine Mauer die bergige Landschaft, hier beginnt die Mönchsrepublik Athos, der Heilige Berg Athos, seit über 1000 Jahren die Welt der Mönche und Einsiedler, die nur mit Sondergenehmigung aufgesucht werden darf. Frauen dürfen diese Männerwelt grundsätzlich nie betreten. Im zugänglichen Teil der Athos-Halbinsel kommen Badefreunde auf ihre Kosten, nicht zuletzt auf der kleinen vorgelagerten Insel Amouliani.

Das Hinterland der Chalkidiki, im oben gewählten Bild sozusagen der Handrücken, ist nur zum geringsten Teil touristisch erschlossen. An den Küstenorten wie Gerakini und Metamorfosi hat sich reger Badetourismus entwickelt, die wenigen Privatunterkünfte in den Bergen blieben bislang jedoch Insidern vorbehalten. Zu Unrecht, denn diese Region eignet sich nicht nur für ausgedehnte Wanderungen und Mountainbiketouren, hier gibt es auch reizvolle Dörfer zu entdecken und Kulturinteressierte können einer langen Siedlungsgeschichte nachspüren, sei es in den Ruinen von Stratoni, im antiken Olynthos oder auf den Spuren der Steinzeitmenschen in der Höhle von Petralona.


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