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Maison de la Bellone

Auf einer Parzelle des ehemaligen Klosters der Weißen Schwestern der Rose von Jericho wurde zwischen 1697 und 1708 durch den Architekten Jan Cosyns, der auch auf der Grand Place seine Spuren hinterlassen hat, das Maison de la Bellone als Zentrum von Literatur, Theater und Tanz erbaut.

Die symmetrische Fassadengliederung und der von einem Pelikan gekrönte Dreiecksgiebel sind Elemente des Klassizismus, während der reiche Fassadenschmuck, wie er ähnlich am Maison des Ducs du Brabant (Grand Place) zu sehen ist, auf das in Formen schwelgende Barockzeitalter verweist. Der steinerne Pelikan als Abschluß des Dreiecksgiebel und Symbol der Freigebigkeit wird von zwei Löwen beschützt. Im Dreiecksgiebel selbst sind der junge und alte Johannes der Täufer zu sehen; der eine mit Hilfe eines Kompasses die Welt entdeckend, der andere meditierend und ein Buch in der Hand haltend. Das Relief über dem Eingang zeigt die Büste der Kriegsgöttin Bellona, die Namensgeberin für diesen prächtigen Barockbau ist.

Reich verziert sind auch die Sockel der Flachpfeiler: hier Wasser und Fische als Symbol allen Lebens, dort das Schild der griechischen Göttin Pallas-Athene und ein Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit sowie die Eule als Sinnbild der Weisheit.

Auf der Fassade verbirgt sich aber noch mehr: so zwölf Fenster, die an zwölf  Monate und die zwölf Apostel erinnern; aber auch sieben Rillen auf den Flachpfeilern und sieben Federn auf einem steinernen Hahn als symbolische Brücke zu den sieben Toren, den sieben Hauptkirchen und sieben Stadträten des mittelalterlichen Brüssels.

Maison La Bellone
Rue du Flandre 46
1000 Bxl
Tel.: 02 / 5 13 33 33
infos@bellone.be
http://www.bellone.be/pages/presentation.asp



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