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Löwen aus der Nähe

Es geht weiter. Die Löwen warten. Und endlich, nur einige Augenblicke später, unter einem mächtigen alten Baum liegen sie da. Zwei Löwinnen mit ihrem Nachwuchs haben es sich im Licht der Morgensonne gemütlich gemacht. Das nahende Auto würdigen sie nur mit einem kleinen Augenaufschlag, ehe sie weiter vor sich hin dösen. Etwas munterer sind die beiden Kleinen. „Gerade mal einen Monat alt dürfte der Jüngste sein“, erläutert Ross mit leiser Stimme. „Das größere Löwenkind ist wohl schon einige Monate älter. Eigentlich fast zu alt für die Muttermilch.“

Botswana Kwando Löwenmutter
Die Mutter bewacht ihre Jungen

Doch das stört den kleinen Löwen kaum, gemeinsam mit seinem Geschwisterchen, welches Geschlecht die Kleinen haben, ist noch nicht erkennbar, balgt er sich um die Zitzen der Löwin. Bis auf knappe zehn Meter ist Ross herangefahren. Er weiß genau, wie viel Nähe diese Tier ertragen. „Löwen haben keine natürlich Feinde, deshalb lassen sie sich von uns auch nicht so schnell aus der Ruhe bringen“, erzählt der schwarze Ranger, der seit seiner Geburt im Busch und in der Steppe zuhause ist. So niedlich, wie die Löwenbabys wirken, so schlank und elegant präsentieren sich beiden Großen. Zu schlank für den Geschmack von Ross. „Die müssen heute oder morgen auf Jagd gehen. Vielleicht haben wir Glück und können dabei sein“, umschreibt Ross den Plan des Tages.

Botswana Kwando Himmel
Der Himmel über Botswana

Die Uhr geht auf zehn. Die Sonne steht hoch am afrikanischen Himmel. Es ist Zeit für die Rückfahrt ins Camp. Nachdem es am Morgen nur Tee und ein wenig Gebäck gegeben hat, wartet nun ein kräftiger Brunch auf die hungrigen Touristen. Die Löwen kann man vorerst getrost allein lassen. Sie werden ihren Hunger kaum in der Hitze des Tages stillen. Sie gehen im Normalfall nachts auf Jagd.



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