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Bleibt noch die Geschichte des jüngsten Elefantenbabies zu erzählen, das wie bei "Hatari"eines Morgens vor der Boma (Elefantengehege) gestanden hatte und nicht mehr weggehen wollte. Es stellte sich heraus, daß das kleine, halbverhungerte Ding nicht krank, aber offensichtlich verwaist war, also, entschied Moore, durfte es bleiben. Damit ist "Abu´s Herde" bis auf weitere Zuläufe komplett, und alle, bis auf Bela, sind jetzt in den Gräben und auf den kleinen Inseln im Okavango Delta unterwegs, mit den Gästen des Camps huckepack. Diese sitzen wie auf einem hohen, breiten und superbequemen Piedestal, das gleichmäßig schwankt und das den Blick auf Wildlife-Szenerien ermöglicht, die sich nur ergeben können, weil das Wild in der Umgebung nur andere wilde Tiere wittert, Elefanten. Und keine Feinde, Menschen.

Camp Abu , Botswana

So läßt sich das Löwenrudel nicht im Schlaf stören, auch die Hippopotomusfamilie sieht und riecht nichts als Elefanten, ein Giraffenpaar schaut kein zweites Mal hin und die scheuen Wild Dogs vor ihrem Versteck in den Wurzeln eines Baobabs stutzen nur kurz und spielen dann weiter. Im meterhohen Gras einer kleinen Insel steht ein Herde Büffel, einen Steinwurf entfernt und erst, als ein paar fremde Elefanten nur hundert Meter von vorne aus einem Ilalapalmhain brechen, wird Abu´s Clique unruhig.

Drei der Mahouts tragen Gewehre, die nehmen sie jetzt zum Durchladen von den Schultern, um notfalls in die Luft schießen zu können. Doch Abu hat die Situation im Griff. Mit nach vorne gereckten Ohren und einem weit nach oben gestreckten Rüssel warnt er die Unbekannten mit durchdringender Stimme. Und die verändern prompt die Richtung ihres Weges.



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