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Punakha - die Winterhauptstadt

Vom Simtokha Dzong windet sich die Straße nach Punakha 20 km lang durch Kiefernwälder und vorbei an Bauernhäusern. Bis zum Dochu-Paß auf 3200 m Höhe fährt man von Thimphu nur 45 Minuten.

Punakha / Bhutan
Dochu La: An der Gebetsmauer Mantras in goldener Schrift
 - Om Mani Padme Hum  (Foto: Sabine von Loeffelholz)

Punakha / Bhutan
In den weiten Tälern jenseits des Dochu La finden sich
Terrassen-Felder und gelb blühender Senf

An einem klaren Tag hat man von dort einen Panoramablick über den östlichen Himalaja. Dann fällt die Straße ab in das recht tief gelegene Punakha-Tal, das vom lokalen dzong beherrscht wird. Bevor Thimphu Hauptstadt Bhutans wurde, galt Punakha seines milden Klimas wegen als Winterhauptstadt. Heute wird der Wechsel der Hauptstädte noch vom Je Khenpo, dem Oberhaupt der bhutanesischen Mönchsgemeinde in einer großartigen Prozession vollzogen.

Der erste Shabdrung von Bhutan, Ngawang Namgyal, ließ 1637 den Punakha Dzong strategisch günstig am Zusammenfluß der Flüsse Phochu, der als männlich gilt, und des weiblichen Mochu, erbauen.

Punakha / Bhutan
Punakha Dzong: ursprünglich von Ngawang Namgyal
zwischen 1636 und 1637 errichtet

Seitdem wurde er viermal durch Feuer und 1807 durch ein Erdbeben zerstört, auch die Fluten der Schneeschmelze schadeten ihm. Inzwischen entstand der dzong wieder in alter Schönheit. 1993 wurde hier das größte je hergestellte thongdrel, ein religiöser Wandteppich mit Applikationen auf Seidenbrokat, von Seiner Majestät König Jigme Singye Wangchuck und dem Je Khenpo in einer dreitägigen Feier dem dzong geweiht.

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