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Cotonou, die größte Stadt Benins, mit seinen vielleicht zweieinhalb Einwohnern ist keine aufregende Handelsmetropole, und der internationale Hafen würde in dem von Lagos beispielweise einfach verschwinden. Verglichen jedoch mit der Hauptstadt des Landes, Porto Novo, ist Cotonou, wo mittlerweile alle Ministerien und ausländischen Botschaften ansässig sind, Boomcity. Allein der Grand Marche de Dantokpa zwischen der Lagune und dem Boulevard St Michel, wo alles, von Seife bis zu Motorrädern gehandelt wird, scheint größer zu sein als die nominelle Metropole 32 Kilometer östlich. Doch Porto Novo ist ein Spiegelbild der Geschichte Benins, wenngleich die vergangene Zeit, das heißfeuchte Klima und die fehlenden Mittel zum Erhalt der steinernen Relikte die ehemaligen Residenzen der Portugiesen und reichen Yoruba Familien aus dem heutigen Nigeria nahezu völlig zerfressen hat. Zwar ist hier noch eine sorgsam gestaltete Arkade zwischen zwei Häusern zu erkennen, dort verläuft ein Holzbalkon mit Erkern entlang der Vorderfront einer blau oder rosa gestrichenen Villa oder die Stuckarbeiten über den Eingängen erinnern an die Wappen französischer Adelsgeschlechter.

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