Schokolade mit Pfeffer, Dill und Basilikum
Außergewöhnliche Leckereien von den Chocolatiers in Brüssel
Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther
Belgische Schokolade ist weltweit bekannt. Neuhaus, Godiva und Leonidas vermarkten ihre Ganache und Trüffel rund um den Globus. In Brüssel haben sie sich rund um die Grand Place und in den Galeries Royales de St- Hubert niedergelassen. Heute hat der Brüssel-Besucher beim Besuch der Grand Place und der Königlichen Galerien St.-Hubert die Qual der Wahl: Neben den drei alt eingesessenen Schokoladenherstellern verführen außerdem Corné Porte Royal und Corné Toison d’Or mit Naschereien aus dem „schwarzen belgischen Gold“.

Hüftgold auf dem Silbertablett
Längst haben Neuhaus, Godiva und Leonidas Konkurrenz bekommen: Junge Brüsseler Schokoladenschöpfer wie Laurent Gerbaud und Frederic Blondeel drängen auf den Markt. Ihre eigenwilligen Schöpfungen heben sich von den cremig-süßen Kreationen ihrer Mitbewerber deutlich ab. Ohne die Rohschokolade, die aus einer Mischung unterschiedlicher Kakaobohnen gewonnen wird, kommt allerdings keiner der Chocolatiers aus.

Süße Verführungen in den Galeries
Royales St-Hubert im Herzen Brüssels
Chocolatiers erhalten ihre Schokoladen in Blöcken von zwei, fünf oder zehn Kilo. Doch nicht jeder schwört auf belgische Rohschokolade. Laurent Gerbaud, der sich Schokolade mit salzigen Nüssen und kandierten oder getrockneten Früchten – von Feige über Aprikose bis zu Ingwer und Kumquats – verschrieben hat, bezieht sein Rohprodukt vom einem italienischen Schokoladenhersteller.

Aus diesem Block Schokolade werden
Laurent Gerbauds Schokoladen-Kreationen
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