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Von verrückten und anderen Braumeistern

Gehobene Bier-Kultur in Flandern

Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther

Bei unseren belgischen Nachbarn gilt Bier als Champagner des kleinen Mannes. Und dass der Gerstensaft dort tatsächlich edel ist, merkt man schon an den Flaschen mit Sektkorken, die in den Regalen der Supermärkte zu finden sind und Bier vom Feinsten enthalten. Für uns ein Anlass, wieder einmal über die Grenzen hinauszuschauen. Auch wenn es aus deutscher Sicht schwer fallen mag, wir müssen zugeben: Die Belgier können erstklassiges Bier brauen!


Na dann zum Wohl!

Nicht nur das in und rund um Brüssel gebraute, leicht säuerlich schmeckende „Gueuze“, sondern auch das aus Watou stammende „Hommelbier“ wird in „Sektflaschen“ verkauft. Hommelbier, ein sehr hopfiges, bitteres Bier, und „Gueuze“ sind nur zwei von mehr als 450 verschiedenen Bieren, die in Belgien gebraut werden. Neben den so genannten Trappistenbieren, die wie „Westmalle“ nur in Trappistenklöstern gebraut werden dürfen, gibt es Abteibiere, so „Leffe“ und „St. Bernardus“, die in Lizenz außerhalb von Abteien hergestellt werden. Schließlich entstanden als so genannte Frauenbiere Fruchtbiere wie Kirsch- und Himbeerbier. Unterdessen gibt es auch Kandisbier, Schokoladen-, Honig- und Bananenbiere. Doch die sind natürlich beim wahren Gambrinus-Freund verpönt.



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