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Die Azoren sind viel eher dem Westen als dem europäischen Festland und Portugal verbunden. Sie liegen direkt an der Seeroute von Amerika in die alte Welt. Stellen sich zwischen New York und Lissabon. Genauer gesagt eigentlich die Stadt Horta auf der Insel Faial, eine halbe Fährstunde von Pico entfernt. Horta ist legendärer Treffpunkt aller Transatlantik-Segler. Zwischen Surfern, Tauch- und Fischerbooten die ihren Weg aufs Meer suchen, tummeln sich Yachten aller Preisklassen und sportliche Segelboote am Hafen.

Azoren / Faial - Horta
Blick auf die Stadt Horta auf der Insel Faial

Azoren / Sao MiguelJeder der in Amerika ausläuft landet zwangsläufig zuerst einmal hier - und verewigt sich in bunten Zeichnungen am Kai. So sicher wie die Segler Horta ansteuern, so sicher gehen die Matrosen dann in Peters Café Sport an Land. Das in dieser Zunft so berühmte Café ist die einzige Stätte der Azoren mit nennenswertem Nightlife. Jede Nacht ist die Kneipe gerammelt voll, es herrschen derbe Sitten: Schotten tanzen in ihren Röcken, Norweger brüllen Trinklieder und Seemannsgarn spinnt sich mit Hektolitern von Bier zu unglaublichen Abenteuern.

Es ist schwierig sich für eine der neun Inseln zu entscheiden, hat doch jede ihre Besonderheit: das liebliche São Miguel (Bild rechts: Das Fischerdorf Mosteiros auf São Miguel), das kulturbewusste Terceira, das raue Pico und das kosmopolitische Faial etwa. Allen gemeinsam ist, dass sie für Ruhe und Entspannung statt Massentourismus und Highlife stehen, für erfrischende Bäder im Atlantik statt Sardinenliegen am Strand, samtige Wärme statt Gluthitze (respektive Eiseskälte im Winter). Freundliche Leute und eine gewisser Schlendrian geben den Ton an, Ruhe und Gemütlichkeit sind die beiden wichtigsten Ingredienzien azoreanischer Mentalität - aivda doce, das süße Leben ruft.

Azoren / Sao Miguel - Kirche

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