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Und nun ist so weit, wir sind 'down under'. So bekannte Namen wie Melbourne, Sydney, Christchurch, doch auch so wunderbar fremd klingende Orte wie Mooloolaba, Dandenong, Echuca oder Yarra liegen vor uns, wobei sich für die Gestaltung der Reise unsere Prioritätenliste etwas konträr gestaltet: Erfahrungsgemäß ziehen mich wieder Wein, Weite und Wandmalereien in ihren Bann, bei meinem Sohn stehen oben auf der Liste Koalas, Kangaroos und Krabben essen – abgesehen von der aus seiner Lieblingsserie abgeleiteten bevorzugten Tätigkeit eines Sandburgen-baumeisters! International bekannt ist dieses Phänomen mittlerweile wohl unter „Bob, dem Meister“, einer sympathischen Knetgummifigur mit mindestens 5 Meisterbriefen, einer tüchtigen Gehilfin und selbsttätigen Baumaschinen, die wir „en detail“ am Strand von Bondi Beach nachspielen müssen! Robins bange Frage: „Können wir das schaffen?“, beantworte ich also erwartungsgemäß locker nach guter Serienmanier mit „Jau, das können wir!“

Australien / Koala
Welch ein Leben - schlafen und essen!

Auch die Gepäckliste ...

... für den geliebten alten Rucksack unterscheidet sich von früheren Abenteuern: Neben Klappmesser, Schlafsack und bügelfreier Campingkleidung finden sich Familienfotos, die Dioptrienwerte der Kinderbrille und eine Salbe gegen meine Bandscheibenbeschwerden. So viel zur Wiederholung eines Jugendtraums! Trotz oder gerade wegen der veränderten Gegebenheiten erwartet mich ein Abenteuer besonderer Art: Die unendlichen australischen Entfernungen werde ich nicht mehr in gelesenen Buchseiten auf dem Rücksitz eines offenen Pick-ups oder Überlandbusses messen, sondern in Klogängen, Keksen und quengelnden „Sind-wir-endlich-da’s“ und selbst das bierselige Barbequeue mit alten Freunden wird nun eine ausgeklügelte Logistik zur Sicherung nichtendender Fanta-, Keks- und Spielzeugvorräte erfordern.

Robin speaks australien

Apropos Barbequeue: Hier ein kleiner Auszug aus den Englischübungen beim Abendessen:
Robin: „Mama, wie heißt noch mal Würstchen?“ „Sausage.“ Es folgt ein genuschelter Versuch: „Schoschedsch – kann ich nicht, was sagen die Australier sonst noch dazu?“ „Sag einfach „snags“, das versteht Carl auch.“
Robin:„’Snags’ ist gut, thank you. Snags please!” Stolz lächelnd entgegne ich ein freundliches: „You’re welcome.“
Darauf mein Sohn: „He? Ich dachte, das heißt „snags“.



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