Ein Highlight bildet eine ungewöhnliche Skischaukel, die weitere 35 Pisten erschließt. Alle 20 Minuten hebt ein Helikopter-Shuttle (AUS 49) von Cloud 9 ab und bringt Gäste, Ski und Gepäck binnen sechs Minuten zum 1750 hoch gelegenen Mount Hotham - bei atemberaubender Aussicht auf die tief verschneiten Hänge von High Victoria. Auch an den Liften der von Architekten als alpenländisches Ensemble geplanten Resortdorfes Dinner Plain werden die Liftpässe von Falls Creek anerkannt.

Helikopter nach
Hotham
Weitere Wachstumspotenziale wurden zur Saison 2000 erschlossen: die steilen Hänge des Mount McKay. Beheizte Kassbohrer-Raupen bringen die Extremskifahrer hinauf zum Gipfel des 1842 Meter hohen Hausbergs. Hinab geht es durch unberührten Pulverschnee, erst Meter tief, dann extrem steil. Mit der Erschließung des Mount McKay gelang es den Tourismusstrategen, die Spitzenstellung von Falls Creek auf Jahrzehnte unaufholbar zu sichern: 710 statt 450 Hektar Skivergnügen locken, dazu extrem steile schwarzen Pisten und doppelt so lange Abfahrten wie bisher.
Ein weiteres Plus in der Gunst der Gäste bringt jetzt auch die bessere Erreichbarkeit. Rechtzeitig zum Skistart im Juni nahm der neue Flughafen Mount Hotham Airport seinen Betrieb auf. Die Flugzeit nach Falls Creek beträgt von Melbourne 21 Minuten, von Sydney 47 Minuten - sowie schnelle sechs Minuten mit dem Helikopter-Shuttle. Einmal angekommen, werden die Gäste selbst im Herzen des Skiortes Neues vorfinden: An der Village Bowl, Dreh- und Angelpunkt des Skizirkus am Summit Lift, erhielt der angegraute Klassiker "Frying Pan Inn" frische Farbe und neues Innenleben, ein Hotelneubau mit Nachtclub, Einkaufszentrum, Kinderskischule und Kleinkinderhort soll folgen. Nur eines wird in Falls Creek unverändert bleiben: die freundliche, fast schon familiäre Atmosphäre in den Lodges und an den Liften. Und das Motto, das stets bis September die Skifans von nah und fern anlockt: Ski hard, play hard.
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