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...ein Urvieh Australiens: die Kragenechse

Zunächst ging die Fahrt über den ausgebauten Stuart Highway zum Howard Springs Nature Reserve. Hier lockte der erste erfrischende Sprung in den dortigen Pool. Umgeben waren wir dabei von Schlangenhalsschildkröten und einem Heer von Fischen, darunter die bei Angler sehr begehrten Barramundi. Aus einiger Distanz beäugten uns scheue Ibissen, die ihren grünschimmerndem Hals rhythmisch auf- und niederreckten und bei jeder Annäherung flink im Dickicht verschwanden. Bei einbrechender Dämmerung verließen wir Howard Springs, um zum Fogg Dam Conservation Reserve fahren.

Einstmals war dieses heutige Naturschutzgebiet eine Reisplantage, die mit geringem Erfolg betrieben wurde, ehe man sie aufgab. In diesem geschützten Feuchtgebiet, in dem weiß gefiederte Reiher und schwarzweiß gefiederte Spaltfußgänse leben, hörten wir in der Dämmerung den Gesang der Zikaden. Im Licht unserer Taschenlampen schwirrten weiße Motten umher. Klatschende Geräusche erschreckten uns zunächst, ehe sich herausstellte, daß sich grüne Baumfrösche ins seichte Wasser fallen lassen. Eine sogenannte Salt and Pepper Snake, die wegen ihrer gesprenkelten Schuppen mit Recht so heißt, schlängelte sich - ohne von uns Notiz zu nehmen - gemächlich über den Weg und in Blattnestern warteten braun-schwarze, haarige Spinnen auf ihr Festmahl. Nur hier und da schimmerte das Rosa der verschlossenen Lotuslilien im vergehenden Licht.

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