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Ein Reisebericht von Ulla
Ackermann
Fotos: Ulla Ackermann / Jochen Osterloh
| Tour 4 - Land des grossen Durstes / Namibia |
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Ich werde Sie nicht langweilen mit der Fachsimpelei, die gleich beim ersten Treffen drei Stunden dauerte. Als wir fuhren, waren wir für das nächste Wochenende auf seiner Farm eingeladen. Heinz ist einer dieser (wenigen) Menschen, die durch ihre Aufmerksamkeit anderen gegenüber, durch Offenherzigkeit und ehrliche Gastfreundschaft selbst völlig Fremden, wie uns, das Gefühl vermitteln, in seiner Umgebung willkommen zu sein. Es ist bisher noch nicht nachzulesen, dass ich weiße Namibier (bis auf Albi Brückner, den NamibRand-Menschen) in solch hohen Tönen beschreibe, und es würde mich wundern, wenn das noch häufiger vorkäme. Doch Heinz Kühl und auch sein Bruder Horst in Rundu verdienen das kleine Loblied, weil sie anders sind, als die oft schon beschriebenen „in Nambia lebenden Deutschen“. Heinz Kühl und seine Familie sind Namibier, die auch deutsch sprechen. Sie sind in Namibia, weil sie hier geboren wurden, weil es ihr Land ist und weil sie es lieben. Wie sehr, das erfährt man schon bei der Anfahrt auf die Gabus Game Ranch (P.O.Box 52, Otavi, Tel. 00264 67 23 42 91 oder 24 22 01, Fax 24 22 56, www.natron.net/gabus).
Hohe Bäume umrahmen das Haupthaus, Garten und Park sind liebevoll gestaltet, sogar mit einem Spielplatz für Kinder und dort, wo anderen Menschen der Nachbar im Visier lebt, hat Heinz ein Wasserloch angelegt. Mit dem wunderbaren Effekt, dass Straussenköpfe über die Mauer wippen, während man beim Frühstück mitten im Park sitzt ...
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dass Zebras mindestens zwei mal am Tag zum Trinken kommen, Kudus,
Warzenschweine, Schakale, Did Dik, Eland, Duiker, Steenbuck, Baboons,
Impalas, Springböcke, Gnus, Weissschwanzgnus und ab und zu sogar ein
Leopard. |
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