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Ein Reisebericht von Ulla Ackermann
Anmerkung der Redaktion: |
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| Tour 1 - Von Johannesburg (Südafrika) nach Lüderitz (Namibia) |
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Wir sind vom Kap der Guten Hoffnung in Südafrika unterwegs nach Kairo, Ägypten im Norden Afrikas. Wir, das bin ich Ulla Ackermann, Ihnen sicher schon bekannt von einer Reihe von Reisebeiträgen in schwarzaufweiss (wenn nicht, sind die alle noch auf dieser website nachzulesen, viel Spass dabei!), Journalistin also und er, der Mann an meiner Seite, mein Lebensgefährte und ein für eine Weile beurlaubter Lehrer, Jochen Osterloh. Osterloh bringt auch das Vehikel dieses Trips mit ein: seinen Unimog 416, jawohl, der schöne,alte, der mit der flachen Nase und den runden Formen. Dieses Auto, was natürlich kein profanes Auto ist, sondern eine technisierte Vision (in weniger emotionalen Momenten auch "Maschine" genannt oder "Truck") ist im Aufbau als komplettes Haus ausgebaut, und dieser Unimog war anfangs der Reise der Grund, warum wir uns gar nicht wohlfühlten.
Nicht die Kälte, die uns bei unserer Ankunft in Johannesburg, Südafrika bibbern ließ und auch nicht der immer wiederkehrende Stress in dieser Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt unumgänglichen Geschäften nachgehen zu müssen. Es war die Gewissheit, dass besagter Unimog nun schon seit zwei Wochen auf See schwamm, im Atlantik genauer gesagt, von Hamburg die Westküste Afrikas entlang. Und in weiteren zehn Tagen würde jenes Schiff, die Waterberg, in Cape Town anlanden. Hofften wir und hatten Herrn Ebert von der gleichnamigen Spedition in Hamburg (Andreas Ebert Speditionsleistungen, Kösliner Weg 24, 22850 Norderstedt, Tel. 040 5 22 13 22, Fax 040 5 26 43 42, info@ebertsped.de und www.ebertsped.de) schon mächtig genervt, dass das mit diesem Schiff nur ja klappen sollte - wobei noch nie eines mit Ladung von ihm verlustig gegangen war - und wollten uns in Kapstadt angekommen sofort auf die Leute in seinem dortigen Büro stürzen, um ihnen die Brisanz ihrer momentanen Ladung vor Augen zu führen. Und jene wussten schon Bescheid, blieben höflich, erklärten uns täglich, dass sie Kontakt mit der Waterberg hätten und dass alles in Ordung sei und noch kein Teil der Ladung über Bord. |
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