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Le Thoronnet

 

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Von den drei provençalischen Zisterzienserklöstern ist Le Thoronnet nicht nur das älteste, sondern auch das in architektonischer Hinsicht vollendetste Kloster. Seine harmonische Wirkung ist nicht zuletzt auf die für damalige Verhältnisse relativ kurze Bauzeit zurückzuführen: Innerhalb von ein paar Jahrzehnten waren sämtliche Klosterbauten vollendet. Die Klosterkirche, eine dreischiffige Basilika von außerordentlicher Schlichtheit, bringt die zisterziensischen Vorstellungen einer schmucklosen, "asketischen" Architektur deutlich zum Ausdruck. Die Wände besaßen keinerlei Dekor, Plastiken und Gemälde waren nicht erwünscht, sie hätten die Mönche von ihren Gebeten ablenken können. Von der Klosterkirche führt eine Treppe hinauf zum Dormitorium (Schlafraum), eine andere Tür zum Kreuzgang, dem wohl schönsten Teil der Anlage. An der Nordseite des Kreuzgangs schließt sich ein in anderen Klöstern nur noch sehr selten vorzufindendes Brunnenhaus an. Die vier Galerien, die die Seiten eines Trapezes bilden, sind mit einem Gewölbe aus unverputzten Steinen bedeckt. Ein wahrlich kontemplatives Ensemble!

 

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