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Goldenes Gässchen

(Prager Burg; Metrostationen Malostranska und Hradcanska)

Die häufig auch Goldmachergässchen genannte malerische Gasse entwickelte sich zu einem Touristenmagneten nicht zuletzt aufgrund eines Mythos: hier sollen unter Aufsicht Rudolfs II. die Alchimisten gewirkt haben, um künstliches Gold zu erzeugen.  Auch wenn dies nicht der historischen Realität entspricht - das tat dem Ruf keinen Abbruch. Einst lebten in den winzigen Häuschen direkt an der Burgmauer die Burgschützen des Königs, später ließen sich hier viele arme Leute nieder. Teilweise war die Gasse nur einen Meter breit und die sanitären Verhältnisse erbärmlich. Einige Jahre lebte hier sogar Franz Kafka und arbeitete an seinen Werken. Heute haben sich in den winzigen Häuschen Souvenirläden niedergelassen und profitieren von dem scheinbar nie enden wollenden Touristenstrom aus aller Welt.

Prag: Goldenes Gässchen auf der Burg

Die ersten Sonnenstrahlen im Goldenen Gässchen

 


 

 


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