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Brückenmärchen

Anekdoten zur Prager Karlsbrücke

Prag: Karlsbrücke

Nach dem Einsturz der ersten steinernen Brücke über die Moldau, der Judithbrücke, im Jahr 1342, sollte die neue Brücke besonders haltbar sein. Das sei am besten damit zu erreichen gewesen, dass man dem Mörtel Eier beimischte. Karl IV. habe also befohlen, dass aus dem ganzen Reich Eier herangeschafft wurden. Viele Städte lieferten große Mengen, darunter auch die Bürger von Rakovnik. Doch als die Maurer diese Eier aufschlugen, um sie unter den Mörtel zu mengen, stellten sie fest, dass sie hart gekocht waren. Die vorsichtigen Einwohner von Rakovnik wollten eben sicher gehen, dass die empfindliche Ware unterwegs nicht zerbrach !

Eine andere Variante dieser Geschichte besagt, dass zur Fertigung des Mörtels Milch nötig gewesen sei. In diesem Fall hätten sich die Einwohner von Beroun als besonders vorsichtig erwiesen: Um keine verdorbene Ware anzuliefern, schickten sie gleich Quark. Dieser war nun allerdings ohne Schwierigkeiten zu verarbeiten. Aber noch lange nach Fertigstellung der Karlsbrücke habe es an der entsprechenden Stelle eigentümlich sauer gerochen.

 


 

 


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