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Karawanserei (allg. Info)

 
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Das dem Persischen entlehnte türkische Wort "kervansaray", wörtlich: Karawanenpalast, hat mit geringen Abwandlungen in die meisten modernen Sprachen Eingang gefunden. Es bezeichnet ein Rasthaus für Reisende, vorzugsweise Kaufleute, die mit ihren Karawanen im Schutze der Herbergsmauern die Nacht verbrachten und Kraft für die Anstrengungen des kommenden Tages schöpften. Sicher zu nächtigen, die Trag- und Reittiere versorgt und die Waren unter Verschluß zu wissen, war aber nicht der einzige Beweggrund, die Raststationen anzusteuern. Besonders die großen, städtischen Karawansereien fungierten auch als Warenlager und Handelsplätze für den Groß-, Fern- und Transithandel mit einem hohen Anteil an Importwaren. Der Kleinhandel hatte dagegen seinen traditionellen Platz im Basar und auch die staatlichen Handelsaktivitäten spielten sich an anderer Stelle ab. Während nun der Händler seinen Troß auf die nächste, heiße Tagesetappe schickte, hielt es andere in der Herberge, um mit Geschäftspartnern über den Tausch oder Kauf von Waren zu verhandeln.

Karawanserei

Es begann bei den Seldschuken

Die befestigte Herberge