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Reiseführer Nordzypern

Kantara

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Auf der Burg Kantara

Am Eingang zur Karpaz-Halbinsel erhebt sich in 630 m Höhe auf einem massigen Felsfundament die Burg Kantara. Sie markiert den östlichsten Punkt des mittelalterlichen Verteidigungssystems, das unter Einbeziehung der Bergburgen Buffavento und St. Hilarion, der Seefestung Kyrenia (Girne) und der Stadtfeste Nicosia (Lefkosa) den nördlichen Küstenstreifen und die zentrale Mesarya-Ebene gegen äußere Feinde und inneren Aufruhr sichern sollte. In byzantinischer Zeit von einem befestigten Beobachtungsstand zu einer Burganlage ausgebaut, geriet Kantara im frühen 13. Jahrhundert in die hin- und herwogenden Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Fraktionen der zyprischen Machthaber. Während der genuesischen Aggression im 14. Jahrhundert war die Burg ein letztes Mal Stützpunkt des bedrängten Königshauses Lusignan, um unter den Venezianern das Schicksal anderer, nunmehr veralteter Verteidigungswerke zu teilen: sie wurde geschleift. Die Bauten, die man heute besichtigen kann, stammen vom Ende des 14. Jahrhunderts, als noch Pfeil und Bogen sowie Armbrust und als "Fernwaffe" die Steinschleuder zur Verteidigung oder Erstürmung einer Burg eingesetzt wurden. Das "Burgabenteuer" Kantara sollte man als Ganztagsausflug planen, der sich mit einem Freiluftmahl auf dem großen Picknickplatz am Dorfe Kantara verbinden lässt.

Die Burg Kantara

 



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