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Famagusta

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Die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee

Orientreisende des Mittelalters schwärmten von ihr als der "Perle der Levante". Doch ihr märchenhafter Glanz währte gerade ein Jahrhundert. Der Niedergang kam schnell und er war gründlich. Noch heute aber vermittelt ihr von mächtigen Wällen und Bastionen umschlossener Altstadtkern das eindringliche Bild einer spätmittelalterlichen Hafenstadt am äußersten Rande Europas, zwischen Abendland und Morgenland. Das unregelmäßige Viereck seiner Verteidigungsanlage, eines der gewaltigsten Festungsbauwerke, das je errichtet wurde, hielten seine venezianischen Erbauer für unüberwindbar. Doch es fiel, als die Osmanen 1571 zum Sturm ansetzten und ebenso gingen die meisten der 365 Kirchen dahin, die Famagusta in seinen Mauern beherbergt haben soll - ein Spiegelbild der Vielfalt hier ansässiger Religionsgemeinschaften. Was an Kirchen und Palästen, Kuppeln und Gemäuer dem Verfall entging oder dem Abriß entkam und auch nicht beim Ausbau des Suez-Kanals Verwendung fand, ist atemberaubend genug, wie die Kathedrale des Heiligen Nikolaos, die heutige Lala-Mustafa-Pasa-Moschee, eines der großartigsten Werke gotischer Baukunst auf Zypern. Selbst die vielen Palazzi und Gotteshäuser, die nur als Ruinen überlebten, lassen Bilder einer Zeit hochkommen, da der Ruf Famagustas als kosmopolitisches Zentrum von Handel und Wandel von Europa bis tief in den Orient reichte.

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