Buffavento
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| Ein
Blick zurück
Ähnlich wie
St. Hilarion mit seinen drei Verteidigungsebenen, weist Buffavento zwei
befestigte Zonen auf: in 954 m Höhe auf dem Gipfel und auf einem
zwei, drei Dutzend Meter tiefer gelegenen Absatz. Auf engstem Raum,
sich förmlich in das zerklüftete graue Dolomitgestein klammernd,
waren um das Jahr 1000 die ersten Gebäude unter größten
Mühen errichtet worden, nachdem Byzanz` Kaiser Alexios I. eine
Verstärkung der Inselverteidigung angeordnet hatte. So entstanden
nach und nach Wohngebäude und Lagerräume, Zisternen, Wachstuben,
Kerker und Beobachtungsplattformen auf einem Gelände, dessen extreme
Gestalt der Burgwache enorme taktische Vorteile gegenüber Angreifern
verschaffte und aufwendige Befestigungsanlagen überflüssig
machte. Von den Lusignan-Königen im 14. Jahrhundert ausgebaut,
diente Buffavento den Machthabern nicht als Residenz, wohl aber als
Fluchtort in Krisenzeiten, als Verbannungsort und Staatsgefängnis
und als wichtiger militärischer Beobachtungs- und Signalposten.
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