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Ruhe pur

Am Abend radeln wir noch bis zu einem Ryokan, einem japanischen Gasthof, an einem der fünf Mikata-Seen und baden in einem Outdoor-Onsen bei klassischer Musik. Diese Bäder mit oftmals heißen Quellen finden wir oft in japanischen Hotels vor und manchmal auch längs des Wegs. Perfekt für müde Radlerwaden! Die Arme legen wir ausgebreitet auf den Beckenrand, der aus Felsen besteht, den Kopf zurück, den Blick entspannt hinaus auf den See gerichtet. Immer sind diese Bäder für einen entspannenden Stopp gut, der die Muskeln lockert. Das stundenlange anschließende Dinner, Blick auf den See, ist formidabel.

Japan Radtour Tempel
Schon die Architektur beruhigt

Dazu ein Mond, der sich langsam aus der Umklammerung der Kiefernzweige löst, wie auf einem der vielen Gemälde aus Reispapier. Wir alle tauschen die Fahrradhosen ein gegen die in unseren Zimmern bereitgelegten Yukatas, Baumwollkimonos. Während wir speisen, werden die Futons auf den Tatami-Matten in unseren Zimmern ausgelegt. Wir öffnen die Schiebetür und finden: Ruhe pur. Des Nachts dringt ein Froschkonzert durch die papiernen Fenster und Wände.

Steil hinauf und steil hinab geht es anderntags über den Hakodateyama zum Biwa-See, dem größte Süßwassersee Japans und Reservoir der Kansai-Region. Ein bisschen erinnert die Szenerie an die Alpen: Nadelbäume, Holzhäuser, ein klarer See, ein klarer Himmel. Das Abendkonzert besteht diesmal aus Grillenzirpen und wir räkeln uns wieder in einem - Onsen. Soll gut sein gegen Muskelkater!



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