
Mit den Dichtern durch Dublin
Wie die irische Metropole
ihre
schreib- und trinkfreudigen Literaten würdigt
Text:
Jenny Kreyssig
Fotos: Irisches Fremdenverkehrsamt
Sich im Wohnzimmer von George Bernard Shaws Eltern in die Kindheit des Schriftstellers zurückversetzen oder auf den Spuren von James Joyce wandeln: Für Freunde irischer Literatur ist Dublin schon immer das Ziel ihrer Träume. Die irische Metropole bietet aber mehr als nur eine Reise in die Vergangenheit. Mit ihren renovierten Häuserzeilen, den eleganten Geschäften und neuen Einkaufszentren hat sich Dublin in eine aufregende Großstadt verwandelt.

James Joyce Statue
© Irisches
Fremdenverkehrsamt
Dublins in-Viertel ist Temple Bar südlich der gerade renovierten Ha'penny Bridge an der Liffey. Das einstige Hafenviertel hat sich zum avantgardistischen Künstlertreff gemausert. Das Areal, im 17. Jahrhundert nach dem Grundstückseigentümer William Temple benannt ("bar" bedeutet Uferweg), bekam ein neues Gesicht: Italienische Restaurants, New Age-Läden, Designermodegeschäfte, Theater, Studios, Galerien, Pubs, Bars und Cafés - verbunden durch Fußgängerzonen - laden zum Bummeln und Verweilen ein.

Irische National-Bibliothek
(Kildare St.)
© Irisches
Fremdenverkehrsamt
Dass das renoviert Viertel höchst lebendig ist, wird nicht nur auf dem Bio-Markt am Sonnabend deutlich. Auch das Musikzentrum, das Multimediahaus, das Irische Filmzentrum, die Schauspielschule und das Kulturzentrum für Kinder haben regen Zulauf. Saison hat Dublin eigentlich das ganze Jahr über, denn Schnee und Frost sind selten. Weil allerdings Regen um so häufiger ist, geht man ins Museum.
Seite 1 / 2 / 3 / 4 (Infos) / zur Startseite