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Blarney Castle

Die Schlossruine aus dem 15. Jh. mit ihrem 26 m hohen Turmhaus hat ohne Zweifel ihren Reiz. Doch ist es nicht das Schloss an sich, das Blarney Castle zu einem der Haupttouristenziele des Südwestens gemacht hat. Wer in luftiger Höhe - über 120 Treppenstufen sind zu erklimmen - den berühmten Blarney Stone küsst, dem soll einer Überlieferung gemäß die Gabe der Beredsamkeit gegeben sein. Im Sommer kann es da schon einmal vorkommen, dass sich Schlangen bilden an besagter Stelle. Auf dem Rücken liegend, den Kopf nach unten, sind diese Verrenkungen nicht jedermanns Sache - doch die geheimnisumwitterte Prophezeiung wirkt anziehend.

Das Wort Blarney ist in den englischen Sprachgebrauch eingegangen und bedeutet soviel wie schmeicheln, herumreden. Der einstige Lord of Blarney, Cormac McCarthy, versuchte lange Zeit, die Unterwerfung unter die Lehnshoheit Königin Elisabeth I. zu umgehen, indem er sie mit schmeichelnden Erklärungen vertröstete. Der Legende nach soll die Königin schließlich verärgert ausgerufen haben: " This is all Blarney, what he says he never means!" (Das ist alles Blarney, er meint nie, was er sagt).

Im weitläufigen Parkgelände können Sie darüber hinaus Blarney House mit seiner sehenswerten Inneneinrichtung besichtigen. In einem Teil des Parks die Rock Close genannte Gartenanlage, die mit ihren Steinblöcken an frühgeschichtliche Kulturen erinnert.

Neben zahlreichen kleineren Souvenirgeschäften finden Sie in Blarney Woolen Mills in einem restaurierten Mühlenkomplex im Dorf Blarney ein reiches Angebot irischen Kunsthandwerks, u.a. schöne Wollpullover. Das Dorf selbst wurde Ende des 18. Jh. von einem aufgeklärten Unternehmer für seine Mühlenarbeiter errichtet.



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