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Dem Eindruck folgend und in die jüngste Vergangenheit Chinas zurückblickend, muss man zwangsläufig an die Ereignisse denken, die mit dem Namen Tiananmen-Platz , also Platz des Himmlischen Friedens verbunden sind.

Beijing / Platz d. H. Friedens

Da sind in der Erinnerung die Bilder präsent von abgeführten Demonstranten, mit Knüppeln aufgelöste Versammlungen von Andersdenkenden und Andersgläubigen, von zusammengetriebenen Studenten, von Panzern und Toten beim letzten unrühmlichen Höhepunkt im Juni 1989. Wenn man hier, auf dem Platz des Himmlischen Friedens steht, still ist, und zurückdenkt, kann man noch heute ein eigentümliches Surren aus jener Zeit vernehmen. Denn die Vergangenheit ist an diesem Ort omnipräsent, so dass man das Abrollgeräusch von Autoreifen auf der vorbeiführenden Hauptstraße anders interpretieren kann - angesichts der Querrillen im Asphalt. Panzerkettenvertiefungen und ihre Erinnerungen.

Wenn man heute auf dem Tiananmen-Platz steht, fallen einem, abgesehen von den zahlreich montierten Überwachungskameras, andere Dinge ins Auge. Überall stehen Kleinst- und Großfamilien bereit und warten auf die Anweisung ihrer ausgewählten Fotografen. Selbstverständlich gehört Mao mit aufs Bild, der überdimensional über dem Tor des Himmlischen Friedens wacht.

Beijing / Mao

Doch auch er konnte nicht verhindern, dass der Westen mit seinen Produkten längst Einzug hält in das Reich der Mitte. Ikea, McDonalds mit allein 50 Filialen nur in dieser Stadt und natürlich CocaCola. Bei der Übersetzung ins Chinesische wählte man übrigens die Schriftzeichen mit der Lautschrift: Ke Kou Ke Le, was "Freude für den Mund" bedeutet.

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